Feldkirchen, 30. März 2009 – Intel stellt heute 17 neue Intel® Xeon® Prozessoren auf Basis der Intel© Core Mikroarchitektur mit dem Codenamen Nehalem vor. Die Prozessoren sind für den Einsatz in Servern, Workstations und im Embedded-Segment vorgesehen. Hauptmerkmale der Prozessoren sind die automatische Anpassungsfähigkeit des Energiebedarfs entsprechend der Anforderung der jeweiligen Anwendung sowie die Beschleunigung mit höchsten Leistungswerten bei anspruchsvollen Transaktionen im Rechenzentrum und bei umfangreichen Datenbankabfragen. Zudem präsentiert Intel heute mit dem Intel 82599 10 Gigabit Ethernet Controller einen neuen Netzwerkchip.


Die neuen Chips sind die größte Weiterentwicklung im Bereich der Server CPUs, seit Intel vor 14 Jahren mit dem Intel Pentium® Pro in dieses Marktsegment eingestiegen ist.


Intel erwartet, dass bis zum Jahr 2015 mehr als 15 Milliarden Endgeräte mit dem Internet verbunden sein werden. Um die hierfür notwendige Infrastruktur bereit zu stellen, werden die neuen Xeon Prozessoren mit ihrer Anpassungsfähigkeit, Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit ebenfalls einen entscheidenden Beitrag leisten.


Die besonders intelligente Energieverwaltung trägt dabei wesentlich zu minimalen Betriebskosten bei: Bereits nach rund acht Monaten haben sich die Anschaffungskosten des Xeon 5500er–Prozessors bezahlt gemacht. (http://communities.intel.com/docs/DOC-2820)


Intelligentes Energiemanagement

Mit zukunftsweisenden Technologien, wie der Intel® Turbo Boost Technik, der Hyper Threading Technik, den Power Gates sowie der optimierten Intel Virtualisierungstechnik wird die Geschwindigkeit von Servern erheblich verbessert. Zudem passen die Prozessoren ihre Rechenleistung automatisch den aktuellen Anforderungen an.


Im Idle-Modus nehmen die neuen CPUs gerade einmal 10 Watt auf – 60 Prozent weniger als die Xeon-Vorgänger.


Modernste Virtualisierungstechnik ist ab sofort neben dem Prozessor auch im Chipsatz und Netzwerk-Geräten integriert. Im Vergleich zu bisherigen Serverplattformen verdoppelt sich dadurch die Virtualisierungsgeschwindigkeit (siehe VM Benchmark).


Neuer 10 Gigabit Controller

Mit dem neuen Intel 82599 10 Gigabit Ethernet Controller stellt das Unternehmen eine Netzwerkkomponente vor, die die I/O Leistungs¬fähigkeit in virtualisierten Rechenzentren erheblich verbessert. Der Controller ist insbesondere optimiert, um die gesamte Bandbreite der Intel Xeon 5500er Plattform zu unterstützen, die mehr als 150 Prozent des I/O Datendurchsatzes vorheriger Generationen zur Verfügung stellt.


Neue Embedded Chips für Technologien von morgen

Die Varianten L5518 und L5508 der neuen Xeon-Reihe wurden ganz speziell für das Kommunikationssegment entwickelt. Diese Prozessoren bieten alle Voraussetzungen für den Einsatz in kleinen Gehäusen und Umgebungen mit extremen Temperaturbedingungen. Diese neuen CPUs bilden somit die Grundlage für Technologien von morgen wie 3G, 4G, Video-on-Demand und holografische Kommunikation.


Der L5518 Chip arbeitet mit einer Taktfrequenz von 2,13 GHz und verbraucht 60 Watt Energie, während der L5508 auf Werte von 2,00 GHz und 38 Watt kommt. Für alle Embedded CPUs bietet Intel einen umfassenden Support von sieben Jahren.


Rekordleistungen vorprogrammiert1

Der 5500er-Prozessor verdoppelt die Ergebnisse seiner Vorgängergeneration (Xeon 5400er-Prozessor) und setzt mit mehr als 30 Weltrekordmarken2 einen neuen Standard für Leistungsfähigkeit von 2-Sockel-Systemen.


System Benchmark Benchmarkergebnis
Fujitsu PRIMERGYSPECint*_rate_base2006240
Fujitsu PRIMERGYSPECint*_rate_base2006194
HP ProLiant ML370 G6TPC*-C3631,766 tpmC
IBM Server x* 3650 M2SAP*-SD45100 SD Anwender
IBM System x3650 M2SPECpower*_ssj20081860 ssj_ops/Watt
Dell PowerEdge R710VMmark*23,55@16 Tiles


Verfügbarkeit und Preise

Mehr als 70 Hersteller werden Systeme basierend auf dem Intel Xeon 5500er–Prozessor anbieten, darunter Cisco, Dell, Fujitsu Siemens, HP, IBM und Sun Microsystems. Im Laufe des Jahres 2009 erwartet Intel weltweit die Verfügbarkeit von mehr als 200 Systemen. Darüber hinaus unterstützen namhafte Softwareanbieter2 die Xeon 5500 basierten Plattformen, einschließlich Citrix, IBM, Microsoft, Novell, Oracle, Red Hat, SAP, Sun Microsystems und VMWare.


Die folgenden Angaben gelten jeweils bei einer Abnahme von 1000 Stück: Die Intel Xeon 5500er–Prozessoren bewegen sich in einem Preissegment von US$ 188 bis US$ 1.600. Der Ein-Sockel Intel Xeon 3500er–Prozessor kostet zwischen US$ 284 und US$ 999. Die Embedded Chips liegen bei US$ 530 für den L5518 und US$ 423 für den L5508. Weitere Informationen zu den Xeon 5500er-Prozessoren finden sich im Internet unter www.intel.de/intelligenz.


Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter www.intel.de/pressroom und http://blogs.intel.com.


* Intel und das Intel Logo sind Markenzeichen der Intel Corporation in den USA und anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

1 Quelle: Intel. März 2009. Leistungsmessungen auf Plattform der Intel Xeon Prozessoren. Die Leistung basierend auf TPC*-C Ergebnissen resultiert aus den besten Ergebnissen gemessen bis 30. März. Weitere Informationen finden Sie unter www.intel.com/performance/server/index.htm.

2 Weltrekordmarken basieren auf dem Vergleich von 2 Sockel Plattformen basierend auf der x86 Architektur. Leistungsergebnisse basieren auf den veröffentlichten/eingereichten Ergebnissen bis 30. März 2009. Konfigurationsdetails der Plattform finden Sie unter www.intel.com/performance/server/xeon/summary.htm

3 Unter Verwendung der Oracle 11g Datenbank

4 Unter Verwendung der Microsoft SQL* Server Datenbank
Performance Tests und Bewertungen wurden mit speziellen Computer Systemen und/oder Komponenten gemessen und spiegeln die ungefähre Performance der Intel Produkte wieder, die in diesen Tests gemessen wurde. Änderungen im System, der Hardware, Software oder Konfiguration können die aktuelle Performance beeinflussen. Käufer sollten sich weitere Informationen zur Performance des Systems oder der Komponenten einholen, die sie erwerben möchten. Weitere Informationen über Performance Tests und die Performance von Intel Produkte sind unter www.intel.com/performance/resources/limits.htm zu finden oder unter der Telefonnummer (USA): 800-628-8686 oder 916-356-3104.

Intel weitet Forschungsaktivitäten in Europa aus


Feldkirchen, 02. März 2009 – Intel eröffnet heute offiziell das Intel Open Lab München am Standort Feldkirchen. Als Bestandteil der vor kurzem angekündigten Intel Labs Europe (ILE) stellt die Forschungseinrichtung gemeinsam mit ihrem Pendant in Leixlip/Irland das Innovationszentrum von Intel in Europa dar. Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Industrie und Wissenschaft mit Intel im Rahmen gemeinsamer Forschungsprogramme zu vereinfachen. Dabei sollen insbesondere Synergien stärker genutzt werden, um innovative Entwicklungen und Forschungsergebnisse konsequent in Lösungen und Produkte für den Anwender umzusetzen.


Brücke zwischen Industrie und Wissenschaft

Das Intel Open Lab München arbeitet eng mit seinem Gegenstück in Leixlip/Irland zusammen. Beide Einrichtungen sind Bestandteil der Intel Labs Europe (ILE), die im Januar dieses Jahres unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Curley – bislang Global Director of IT Innovation and Research bei Intel - aus der Taufe gehoben wurden. Gemeinsam koordinieren beide Labs die F&E Aktivitäten der mehr als 800 Forscher in 18 Labs von Intel in der Europäischen Union. Ziel hierbei ist es, die Entwicklungen für die Intel® Architektur weiter zu optimieren und Partnerschaften mit Interessensgruppen in Europa zu initiieren. Unter der Maxime der ILE „From Sand to Circuits to Society“ plant Intel einerseits seine traditionellen Forschungsgebiete auszubauen und sich andererseits neue Märkte, wie etwa den Bereich Dienstleistungen, zu erschließen.


Die Europäische Wirtschaft basiert sehr stark auf Wissen und Expertise. Deshalb ist der Ausbau von Innovation, Forschung und Bildung Voraussetzung für ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. Als führendes Unternehmen der Halbleiterindustrie ist der stetige Fortschritt auch für Intel essenziell. Wissen und Erkenntnisse aus der Forschung dürfen dabei nicht ausschließlich Eigentum eines einzelnen Landes oder einer Region bleiben.


„ Die Tatsache, dass Intel seine Europäischen Forschungsvorhaben von München aus steuern wird, unterstreicht die Rolle Bayerns als wichtigstes High-Tech Zentrum in Europa. Viele ansässige internationale Firmen, Elite Universitäten und Unternehmen aus dem Bereich modernster Hochtechnologie schaffen in Bayern die ideale Umgebung für Innovation“ so Horst Seehofer, Ministerpräsident von Bayern.


Innovation, Forschung und Bildung im Fokus

Viele Industriebereiche setzen heute bei der Entwicklung und wirtschaftlichen Umsetzung ihrer Ideen auf Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK). So haben in der Vergangenheit und werden auch in Zukunft Erfindungen wie das Internet oder drahtlose Netzwerke Produkten und Dienstleistungen hervorbringen, die die Welt verändern. Das nächste bahnbrechende Anwendungsmodell kann von Unternehmen, die bis dato völlig unbekannt sind, von Industrien, die bislang nicht als Innovator in Erscheinung getreten sind oder aus völlig unerwarteten Bereichen kommen.


Das Intel Open Lab in München wird darin unterstützen, solche Ideen, die in und um ITK entstehen, ausfindig zu machen und zu kanalisieren. Die Entwicklungs¬tätigkeiten können anschließend entweder in den Intel Labs Europe oder in gemeinsamen akademischen und industriellen Forschungsprogrammen erfolgen. Ziel von Intel ist es, die eigenen R&D Aktivitäten in Europa kontinuierlich zu auszubauen.


„Innovation zu fördern, Forschung voranzutreiben und Bildung zu verbessern steht bei Intel ganz oben auf der Agenda. Dies sollte auch generell das Modell für die Wirtschaft sein und im Mittelpunkt stehen, wenn wir über Wege aus der momentanen weltweiten Krisensituation sprechen“ unterstreicht Craig Barrett, Aufsichtsratsvorsitzender der Intel Corporation.

 

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Intel®-Leibniz-Challenge 2009 begeistert 2235 Schülerinnen und Schüler für Ingenieurberufe

Feldkirchen, 2. März 2009 – Mit der Abgabefrist für die erste von vier monatlich gestellten Aufgaben endete am 1. März um 23.59 Uhr die Anmeldefrist für den bundesweiten Schülerwettbewerb von Intel, der Leibniz Universität Hannover und der Initiative D21: In 627 Gruppen von Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich 2235 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 13 von Gymnasien, Gesamtschulen und Fachgymnasien angemeldet sowie aus einigen deutschen Schulen im Ausland. Die Aufgaben der Intel®-Leibniz-Challenge (ILC) umfassen Themen der täglichen Arbeit von Elektrotechnikern und Naturwissenschaftlern bei Intel. So folgen der ersten Aufgabe, in der die Software-Programmierung im Vordergrund stand, nun praxisorientierte Problemstellungen aus der Elektrotechnik. Dazu werden die Teams mit elektrischen Widerständen, Transistoren und anderen Bauelementen experimentieren und Schaltkreise aufbauen. Alle Gruppen erhalten hierzu Bausätze.

Die zweite, jetzt veröffentlichte Aufgabe behandelt die Exaktheit von Messverfahren. Bei der Inbetriebnahme eines neuen Chips nach der Fertigung wird dieser mittels Messaufbau überprüft. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, wenn die theoretisch angenommenen Werte von den gemessenen abweichen – für den Ingenieur ist es daher enorm wichtig, eine exakte und nachprüfbare Messung durchzuführen. Dadurch ist er in der Lage, alle möglichen Einflüsse im Messaufbau zu berücksichtigen und gegebenenfalls durch Berechnungen zu korrigieren. Nur so hat er Gelegenheit, die fehlerfreie Funktionsweise des Chips festzustellen und zu überprüfen. Zusätzlich wird in vielen Fällen ein Modell entwickelt, das für die Simulation der zu messenden Schaltung Vergleichswerte liefert. Die Schülerinnen und Schüler werden dieses Problem in einer Schaltung mittels des Bausatzes nachstellen und so die Notwendigkeit exakter Messungen durch Versuch und Anwendung kennen lernen.

Das Schülerteam ‚Markt Schwaben-Bopfingen Cooperation‘ fiebert bereits den kommenden Aufgaben entgegen: „Die erste Aufgabe haben wir, glaube ich, schon ganz gut gelöst und dass wir in der Arbeit mit dem Bausatz stark sind, wissen wir bereits. Es ist toll, dass Intel und die Leibniz Universität Hannover einen solchen Wettbewerb anbieten. Auf der Abschlussveranstaltung am 24. Juni in Hannover wollen wir nach unserem dritten Platz im vergangenen Jahr diesmal wieder möglichst weit vorne dabei sein. Wir hoffen natürlich, es wird sogar noch besser als 2008“, sagt der Teamleiter Florian Ettlinger.

Details zum Wettbewerb wie den Modus, Integration in den Schulalltag oder den Preisen finden Sie online unter www.intel-leibniz-challenge.de.

Über Initiative D21
Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

 

Über Intel
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Über die Leibniz Universität Hannover

An der Leibniz Universität Hannover sind zurzeit mehr als 20.000 Studierende eingeschrieben. Das Studienangebot ist breit gefächert: Mehr als 160 grundständige Studien- und Teilstudiengänge werden angeboten. Etwa 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in mehr als 160 Instituten. Rund 320 Professorinnen und Professoren sowie zahlreiche Lehrbeauftragte bereiten die Studierenden auf ihre beruflichen Qualifikationen vor – hauptsächlich in Bachelor- und Masterstudiengängen.


Die Leibniz Universität verfügt über ein sehr hohes wissenschaftliches Potenzial und ist insbesondere in den Ingenieur- und Naturwissenschaften international ausgewiesen. Die Erfolge der Exzellenzcluster QUEST (Quantum Engineering und Space-Time-Research) und REBIRTH (From Regenerative Biology to Reconstrive Therapy) bei der Exzellenzinitiative zeigen, dass in Hannover Spitzenforschung betrieben wird. Darüber hinaus strebt die Leibniz Universität Hannover eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie mit Unternehmen der Wirtschaft an.


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