• Bundesweiter Schülerwettbewerb zum vierten Mal in Folge
  • Jugendliche an Ingenieurberuf heranführen
  • Bewerbung ab sofort bis Ende Februar 2010

 

Feldkirchen/Hannover, den 30. November 2009 – Im Rahmen der Intel® Bildungsinitiative veranstaltet Intel gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover und der Initiative D21 zum vierten Mal in Folge die Intel® Leibniz Challenge. Ab sofort können sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 13 aus Deutschland sowie deutschen Schulen im Ausland für die Teilnahme an dem bundesweiten Schülerwettbewerb anmelden. Ziel der Intel® Leibniz Challenge 2010 ist es, junge Menschen an den Ingenieurberuf heranzuführen und das Interesse an den ‚MINT-Fächern‘ (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) zu fördern. Im Mittelpunkt stehen daher insgesamt vier Aufgaben aus diesen Bereichen, die von den Teilnehmern zu lösen sind. Die Registrierung ist ab sofort unter www.intel-leibniz-challenge.de bis Ende Februar 2010 möglich. Der internetbasierte Wettbewerb beginnt mit der ersten Aufgabenstellung am 1. Februar 2010 und endet mit der Abgabe der Lösung zur vierten Aufgabe am 30. Mai 2010. Die Gewinner des Wettbewerbs werden Ende Juni im Rahmen einer Abschlussveranstaltung an der Leibniz Universität Hannover ausgezeichnet.

 

Wissen, Cleverness und Teamgeist führen zum Erfolg

Auf die Teams, die sich aus drei bis fünf Schülern zusammensetzen, warten insgesamt vier Aufgaben. Diese stammen aus den Bereichen der MINT-Fächer und werden von Intel Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit Fachlehrern sowie Wissenschaftlern ab dem zweiten Schulhalbjahr im Monatsrhythmus gestellt. Die Aufgaben sind so aufbereitet, dass sie sich im Rahmen von Schul-AGs einsetzen lassen und darüber hinaus Impulse für den regulären Unterricht liefern. Die Teilnehmer, die mithilfe der bereitgestellten Elektrobausätze beispielsweise Experimente aus der Mikroelektronik und der Informatik durchführen müssen, haben jeweils fünf Wochen Zeit um die Lösungen über das Internetportal der Intel® Leibniz Challenge einzureichen.

 

Den Gewinnern winken neben Betriebspraktika im Entwicklungszentrum von Intel in Braunschweig auch Stipendien an der Leibniz Universität Hannover sowie zahlreiche Sachpreise, die HP als Sponsor der Intel® Leibniz Challenge zur Verfügung stellt. Je nach Bundesland wird die Teilnahme an der Intel® Leibniz Challenge zudem als ein Teil des bewerteten Unterrichts, als Facharbeit oder ein freiwilliges Abiturprüfungsfach anerkannt.

 

Mehrdimensionaler Ansatz für kreativen Ingenieurnachwuchs
Die Intel® Leibniz Challenge folgt einem mehrdimensionalen Ansatz, der die Interessen von Schülern und Lehrern gleichermaßen aufgreift. Im Mittelpunkt steht dabei stets das übergeordnete Ziel, Spaß und Interesse am Umgang mit den Technik- und Naturwissenschaften zu wecken und die Kreativität der Jugendlichen in diesem Bereich zu fördern.

 

„Die Vermittlung von technischen und naturwissenschaftlichen Inhalten sollte so früh wie möglich beginnen, denn die Entscheidung für ein Studium hängt von vielen Faktoren ab“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover. „Die Intel® Leibniz Challenge leistet hier einen wichtigen Beitrag: Sie bringt den Schülern nicht nur Inhalte nahe, sondern gibt ihnen darüber hinaus einen realistischen Einblick in das Tagesgeschäft von Mathematikern, Informatikern, Naturwissenschaftlern und Technikern. Vor allem aber vermittelt sie Begeisterung und ist so ein wichtiger Impuls für die Entscheidung zu einem Ingenieurstudium.“

 

„Mit der Intel® Leibniz Challenge geben wir jungen Menschen die Chance, sich an technisch-naturwissenschaftliche Aufgaben heran zu wagen und dabei ihre Kreativität in diesem Bereich zu entdecken“, ergänzt Nikolaus Lange, Entwicklungsleiter von Intel in Deutschland. „Die Intel® Leibniz Challenge weckt vor allem das Interesse an den MINT-Berufen. Sie ist deshalb ein wichtiger Baustein der Intel® Bildungsinitiative, die sich neben der Verbesserung der Ausbildung in Mathematik, Informatik und in den Natur-wissenschaften an Schulen auch das Engagement für die naturwissenschaftlich-technische Bildung an Hochschulen zum Ziel gesetzt hat.“

 

Die Intel® Bildungsinitiative
Intel, das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, nimmt sich gesellschaftlicher Herausforderungen an und engagiert sich für die Verbesserung der Bildungsqualität. Die Intel® Bildungsinitiative umfasst deshalb zahlreiche Förder- und Ausbildungsprojekte für Schüler, Studenten und Pädagogen bis hin zu Jungunternehmern. Die vielfältigen Projekte der Intel Bildungsinitiative zielen auf die Verbesserung von Lern- sowie Lehrmethoden an Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen ab und ermöglichen den Zugang zu neuesten Technologien.

 

Darüber hinaus kooperiert die Intel Bildungsinitiative mit Regierungen und gemeinnützigen Organisationen. Intel engagiert sich außerdem in der Initiative D21, Europas größter Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft. Hannes Schwaderer, Geschäftsführer und Managing Director Central Europe bei Intel, ist seit Januar 2009 Präsident der Initiative D21.

 

Weitere Informationen zur Intel Bildungsinitiative unter www.intel.com/cd/corporate/education/emea/deu/395461.htm

 

Intel(NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter www.intel.de/pressroom und blogs.intel.com.

 

Die Leibniz Universität Hannover
Mit Wissen die Zukunft gestalten – interdisziplinär und in einer großen Fächerbreite: An der Leibniz Universität Hannover, gegründet 1831 als höhere Gewerbeschule, lernen heute rund 21.000 Studierende in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. In mehr als 160 Instituten arbeiten etwa 2000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, davon mehr als 300 Professorinnen und Professoren. Hannoversche Expertinnen und Experten der Leibniz Universität betreiben in zahlreichen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereichen Spitzenforschung. Groß geschrieben werden dabei weltweite Kooperationen und die enge Zusammenarbeit mit der Industrie durch Technologietransfer, Ausgründungen und wissenschaftliche Weiterbildung.

 

Die Initiative D21
Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

 

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* Intel und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

Intel und Numonyx haben gemeinsam einen Meilenstein bei der Forschung an gestapelter Phasenwechselspeicher-Technologie erreicht. Aber was genau ist ein gestapelter Phasenwechselspeicher, was ist das Besondere an den Forschungsergebnissen und wo könnte diese Technik zukünftig Verwendung finden? Um diese Fragen zu klären, spricht Martin Strobel, Pressesprecher bei Intel, mit Tor Lund-Larsen, Engineering Manager bei Intel Labs im Intel Germany Research Center Braunschweig.

 

Martin Strobel:
Intel und Numonyx haben einen Meilenstein in der Speicherforschung erreicht: Gemeinsam entwickelten Forscher beider Unternehmen erstmals eine Technologie, die es ermöglicht, mehrere Schichten so genannter Phasenwechselspeicher aufeinander zu stapeln. Was ist ein Phasenwechselspeicher?


Tor Lund-Larsen:
Kurz gesagt ist ein Phasenwechselspeicher (Phase Change Memory [PCM]) ein günstiger, nichtflüchtiger Speicher, der hohe Datenkapazität ermöglicht.


Ein Phasenwechselspeicher ist optimiert auf die wichtigsten Kriterien der verschiedenen Speichertechnologien: große Kapazität und hohe Geschwindigkeit bei niedrigen Kosten. Er stellt ein neues Optimum in der Speicherentwicklung und somit einen neuen Ansatz mit großem Potential dar. Technisch betrachtet wird durch eine angelegte Spannung der Zustand des Materials in den Speicherzellen verändert. Es wird aber, im Gegensatz zum DRAM-Speicher, keine Stromzufuhr benötigt, um den Zustand in der Speicherzelle im laufenden Betrieb zu erhalten. Somit ist der PCM-Speicher zusätzlich ein energieeffizienter Speicher.

 

Martin Strobel:
Der Durchbruch liegt nun darin mehrere Schichten dieser Phasenwechselspeicher in einem einzigen Chip aufeinander zu stapeln. Das hört sich nicht sehr spektakulär an. Was ist denn nun an der Stapeltechnik so besonders?


Tor Lund-Larsen:
Mit der Stapeltechnik erreicht man eine deutlich größere Kapazität, da die dritte Dimension für den Aufbau von Speicherbausteinen genutzt wird. Speicher, die nur auf eine Ebene begrenzt sind, wie z.B. Flash-Speicher, sind wegen ihrer Fläche in der Kapazität begrenzt. Da Speicherblöcke sehr weit voneinander entfernt liegen, müssen lange Leitungen verlegt werden. Diese Leitungen sind sehr langsam. Mit der Stapeltechnik hingegen, können die Geschwindigkeit und die Größe des Speichers deutlich verbessert werden, da mehrere Ebenen und kürzere Leitungen verwendet werden.

 

Martin Strobel:
OK, das hört sich sehr logisch an. Aber warum wird dann nicht schon länger diese Stapeltechnik verwendet?


Tor Lund-Larsen:
Es müssen einige Aspekte bei der Verwendung von PCM Speichern mit der Stapeltechnik beachtet werden. Unter anderem arbeiten wir intensiv an zwei Herausforderungen, um diese Speicher zukunftssicher und skalierbar zu gestalten.
So muss die Stromzufuhr zu den Halbleiterbausteinen optimiert werden, damit die Funktionalität der Speichersegmente gesichert wird. Des Weiteren liegt ein besonderes Augenmerk auf der Optimierung der Wärmeabfuhr, damit es zu keinen „Hitzestaus“ kommt.


Martin Strobel:
In Computern gibt es verschiedene Speicher. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Speicherhierarchie. Wo in der Speicherhierarchie bzw. an welcher Stelle in einem Computer könnten diese gestapelten Phasenwechselspeicher zum Einsatz kommen?


Tor Lund-Larsen:
PCM-Speicher könnten zwischen dem Arbeitsspeicher und den SSD-Festplatten bzw. den herkömmlichen mechanischen Festplatten eingesetzt werden. Zur Zeit stellt der PCM-Speicher eine eigene Speicherklasse in der bestehenden Speicherhierachie dar. Je nach Anwendungsfeld, z.B. in einem Smartphone, könnte PCM-Speicher jedoch zukünftig traditionellen DRAM-Speicher ersetzen. PCM-Speicher ist eine sinnvolle Ergänzung zu den derzeitigen Speichertypen.

 

Martin Strobel:
Die Ergebnisse der gemeinsamen Forschung sollen den Weg ebnen für High-Speed-Speicher mit größerer Kapazität und geringerem Stromverbrauch. Weniger Stromverbrauch ist immer gut, aber warum benötigt man immer schnellere und größere Speicher in Computern?


Tor Lund-Larsen:
Durch Mehrkern-Prozessoren werden immer höhere Ansprüche an genutzte Speicher gestellt. Daher ist es wichtig, alternative und neue Ansätze zu erforschen und zu nutzen.


Festplatten sind im Vergleich zum DRAM-Speicher sehr langsam. Daher wäre es sinnvoll, diesen Engpass zu puffern..Dies wäre ein möglicher Einsatzort des neuen PCM-Speichers. Auch der mobile Bereich würde stark vom PCM-Speicher profitieren, da dieser sich durch einen geringen Stromverbrauch auszeichnet und somit wesentlich zu verlängerten Akkulaufzeiten bei mobilen Geräten beitragen kann.

 

Ein weiterer Grund sind natürlich die genutzten Programme. Diese werden immer komplexer und belegen mehr Speicher, da mehr und mehr Programme gleichzeitig laufen können. Für Mehrkern-Prozessoren der Firma Intel sind selbst datenintensivste Anwendungen kein Problem. Jedoch werden für die Verarbeitung der großen Datenmengen immer schnellere und größere Speicher benötigt.

 

Martin Strobel:
Intel Braunschweig forscht unter anderem an künftigen Generationen von Mehrkern-Prozessoren aber auch an neuen Speicherarchitekturen, die mit der wachsenden Prozessorleistung Schritt halten. Arbeiten die Ingenieure in Braunschweig auch an gestapelten Phasenwechselspeichern oder an ganz anderen Speicherarchitekturen?


Tor Lund-Larsen:
Auch wir arbeiten an neuen Speicherarchitekturen. Es wird immer deutlicher, dass für die Performance eines Gesamtsystems der Speicher eine große Rolle spielt. Ein leistungsstarker Prozessor muss optimal mit den Speicherkomponenten zusammenarbeiten. Umgekehrt müssen die Bestandteile um den Prozessor herum auf diesen abgestimmt sein. Viele Speicher steigen zwar in ihrer Kapazität, aber die „Geschwindigkeit“ (Reaktionszeit) wird kaum verbessert. Intel Braunschweig forscht nun unter anderem daran, wie dieser Engpass überwunden werden kann. Wir setzen uns einerseits für die Standardisierung neuer Speichertechnologien ein. Zum anderen arbeiten wir an intelligenten Speichern und der Optimierung der Speicheranbindung an den Prozessor, um ein Gesamtsystem, wie einen PC oder Notebook, leistungsstärker zu gestalten, und dies mit möglichst geringem Energieverbrauch.

  • Intel und die französischen Organisationen CEA, UVSQ und GENCI investieren einen größeren Millionenbetrag in ein neues Forschungslabor
  • Forscher in neuem europäischen Intel Lab arbeiten an Computern, die heutige Supercomputer um ein Tausendfaches an Leistung übertreffen
  • Die Initiative ist Teil der Intel Labs Europe, des Netzwerks von mehr als 900 Intel-Forschern in Europa

 

Feldkirchen, den 19. November 2009 – Intel und die französische Atomenergie-Behörde (CEA Commissariat à l'Énergie Atomique), die Universität Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines (UVSQ) sowie die französische Organisation für High Performance Computing (GENCI Grand Equipement National de Calcul Intensif) sind übereingekommen, das Exascale Computing Research Center aus der Taufe zu heben. Als Teil der Intel Labs Europe wird das Forschungszentrum hochleistungsfähige Computersysteme entwickeln, die heutige schnellste Superrechner um ein Tausendfaches an Rechenleistung übertreffen. Der Begriff „Exascale“ steht für Computer, die bis zu eine Trillion** Rechenoperationen pro Sekunde durchführen können.

 

Das Exascale Computing Research Center ist das erste gemeinschaftliche Forschungszentrum Intels in Europa, das sich ausschließlich mit High Performance Computing beschäftigt. Es ergänzt und erweitert die bisherigen Intel High Performance-Forschungen und Initiativen, wie das Intel Academic Community Programm und das „Mapping the Globe from Space“-Projekt der Europäischen Weltraumbehörde ESA. Intel wird in den nächsten drei Jahren mehrere Millionen Euro in das Exascale Computing Research Center investieren. Die drei französischen Organisationen CEA, UVSQ und GENCI steuern gemeinsam den gleichen Betrag wie Intel bei. „Frankreich spielt in der High Performance Computing-Forschung eine führende Rolle in Europa“, so Steve Pawlowski, Intel Senior Fellow und General Manager der Intel Architecture Group. „CEA, UVSQ und GENCI besitzen hervorragende Software-Kompetenz im Bereich Exascale und High Performance Computing. Das ECRC kombiniert die Expertise unserer französischen Partner mit unseren führenden Produkten und unserem Technologien Know how auf diesem Gebiet.“

 

Zu Beginn werden rund ein Dutzend Wissenschaftler im neuen Forschungszentrum arbeiten. In den nächsten Jahren soll die Anzahl der Mitarbeiter um das Dreifache steigen.

 

Einsatz in Medizin oder Seismologie
Zu den Forschungsgebieten des Exascale Computing Research Center zählen die Integration von Multi PetaFLOPS-Systemen (PetaFLOPS = Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde) sowie die Entwicklung von künftigen Technologien zur Leistungsoptimierung.

 

Des Weiteren haben sich die Beteiligten zu Ziel gesetzt Supercomputer-Systeme zu schaffen, die komplexere Probleme lösen können als heute möglich. Im Gesundheitswesen zum Beispiel werden diese sehr anspruchsvolle Genom-Berechnungen ermöglichen, individuelle Patienten-Behandlung oder die Simulation von Zell-Interaktionen für neue Krebstherapien. Eine weitere Anwendung liegt in der Seismologie (Erdbebenkunde), wo Exascale Computing Bodenbewegungen an Standorten mit hohen Sicherheitsanforderungen oder häufigen Erschütterungen genauer vorhersagen kann. In der Klimamodellierung sind auch langfristig zuverlässigere Prognosen und detailliertere lokale Wettervorhersagen möglich.

 

Intel kann auf eine erfolgreiche Innovationsgeschichte in Europa zurückblicken. Hierzu zählen Gebiete wie Chipdesign, Software-Entwicklung, mobile Kommunikation und Services, Miniaturisierung in der Chipforschung sowie Entwicklungen von Produkten und Technologien im Bereich Pflege und Gesundheitsvorsorge.

 

Intel setzt Forschung und Entwicklung (F&E) auf verschiedenen Ebenen um: in Intel-eigenen Zentren mit Fokus auf der Entwicklung von Intel-Produkten, in gemeinsamer Forschung mit europäischen Universitäten, in offener Zusammenarbeit mit Industrie und Hochschulen, in der Teilnahme an EU-Rahmenprogrammen und der gemeinsamen Entwicklung von Standards mit Partnern aus der Industrie.

 

Über die Intel Labs Europe
Die Intel Forschungsaktivitäten in Europa bestehen aus einem Netzwerk von Forschungszentren, Produkt-Laboratorien und Innovationslabors, die sowohl die Region als auch eine Vielzahl einzelner Intel Geschäftseinheiten umfassen. Als zentrales Instrument zur Koordinierung der Aktivitäten in diesem vielfältigen und umfangreichen Netzwerk sowie zur optimierten Abstimmung zwischen der Intel-Zentrale und den europäischen F & E-Aktivitäten fungieren die Anfang 2009 gegründeten Intel Labs Europe. Derzeit besteht Intel Labs Europe aus 19 Forschungszentren mit mehr als 900 Experten.

 

Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter www.intel.de/pressroom und blogs.intel.com.

 

© 2009 Intel Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

 

* Intel und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

 

** 1 Trillion = Zahl mit 18 Nullen

  • Leben in der schönen digitalen Welt – die Ästheten (9,3%)
  • Computernutzung der Ästheten
  • Spaß an Hightech – die Profianwender (8,8%)
  • Computernutzung der Profianwender
  • Here we are now, entertain us – die Multimedialisten (8,7%)
  • Die Computernutzung der Multimedialisten
  • Digitales Nomadentum an der Spitze der Karriereleiter – die Performer
  • Computernutzung der Performer
  • Über die Studie
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    Insgesamt acht verschiedene Nutzertypen, die sich zum Teil stark unterscheiden, hat das Marktforschungsinstitut CN St. Gallen im Rahmen einer repräsentativen Onlinebefragung im Auftrag von Intel analysiert. Diese Typologie der Computernutzung ist in dieser Ausführlichkeit einzigartig und erlaubt einen umfassenden Überblick über den Umgang mit Computern in Deutschland. Dies ist ein kurzer Überblick über die Kernergebnisse. Die ausführliche Typologie erhalten Sie per Anfrage an intel@haebmau.de.

     

    Typologie und Schlüsselergebnisse der Studie im Überblick

     

     

     

     

     

     

    Die einzelnen Typen im Kurzprofil


    Immer verbunden – die Netzwerker (23%)


    „Wenn ich nach Hause komme, fahre ich mein Notebook hoch, bevor ich die Jacke  ausgezogen habe.“ (Sophie, Angestellte, Anfang 20, Flensburg)**

     

    Der Idealtypus des Netzwerkers ist die Studentin, deren wichtigstes Utensil zum Meistern des Alltags das Notebook ist. Das Gerät transportiert sie regelmäßig z.B. zur Uni oder ins Café. Sie setzt sich mit dem Notebook auf die Couch, während sie fernsieht, pflegt Kontakte über soziale Netzwerke und hört Musik mit dem Notebook.

     

    Bild: Getty Images / Stockbyte

     

    Netzwerker fahren tendenziell eher kein Auto. Wenn sie eines haben, dann wahrscheinlich einen VW. Sie leben überdurchschnittlich oft in Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Berlin und Brandenburg. Netzwerker stellen insgesamt das größte Teilsegment innerhalb der Computernutzer dar und sind außerdem eine der jüngeren Nutzergruppen mit einem tendenziell höheren Frauenanteil. Und sie sind die Gruppe mit dem höchsten Anteil an Singles (41,0%) Ihr Bildungsniveau ist leicht überdurchschnittlich, weshalb sie ihre Perspektive trotz unterdurchschnittlichem Verdienst gut einschätzen.

     

    Computernutzung der  Netzwerker

     

    „Mailen und Skypen läuft immer so mit – vorausgesetzt ich  habe Netzzugang.“(Thomas, Student, Anfang 20, Leipzig)**

     

    Keine Gruppe hält den Computer für unersetzlicher, keine Gruppe ist enger mit dem Computer verbunden: 64,6 % sind überzeugt, der Computer sei und bleibe die zentrale Plattform und könne durch keine andere Technologie oder Produktkategorie ersetzt werden. Dies ist der Höchstwert unter allen Befragten. Weitere 47,3 % sind überzeugt: "Ohne meinen Computer wäre ich nur ein halber Mensch" und 56,4 % zählen ihren Computer zu den drei Dingen, die sie auf eine einsame Insel mitnehmen würden.

     

    Auffällig unauffällig – die  Otto-Normal-User (21%)

     

    „Meine Freizeit gehört meiner Familie und nicht meinem  Rechner.“(Jörg, Angestellter, Mitte 40, Köln)**

     

    Der Idealtypus des Otto-Normal-Users ist Facharbeiter oder Angestellter und lebt in Süddeutschland. Er findet sich aber in nennenswerter Zahl in jedem Bundesland. Die Lieblingsautomarke des Otto-Normal-Users ist VW. Otto-Normal-User sind zweckorientierte Anwender.

     

     

    Bild: Getty Images / Digital Vision

    Noch stärker als die Technophoben definieren sie den PC in erster Linie als Arbeitsgerät (52%) und sind dementsprechend wenig begeisterungsfähig für Computer. Otto-Normal-User sind die zweitgrößte Computernutzer-Gruppe und spiegeln den deutschen Durchschnitt wieder: durchschnittliche Altersstruktur, ausgeglichene Geschlechterverteilung, durchschnittliches Bildungsniveau, durchschnittliches Einkommen. Mit 37,1% stellen sie den größten Anteil konventioneller Familienhaushalte. In beruflicher Hinsicht überwiegen die Angestellten mit 41,9% sowie eine nennenswerte Verhältnisgröße an Rentnern mit 14,0%. Die wirtschaftliche Selbsteinschätzung stellt sich vorsichtig optimistisch dar. Otto-Normal-User sind Vernunftmenschen, die vergleichsweise wenig ihre Intuition, Spontanität und Neugier ausleben. Dafür räumen sie ähnlich den Technophoben dem gemeinsamen Erleben mit der Familie einen hohen Stellenwert ein (61,9%) und mühen sich redlich, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen (61%).

     

    Computernutzung der Otto-Normal-User

     

    „Technologien sind so gut, wie sie Probleme lösen. Sie sind  primär Mittel zum Zweck.“ (Peter, Facharbeiter, Anfang 50, Halle)**

     

    Zwei Drittel der Otto-Normal-User arbeiten vorzugsweise mit einem Desktop-Rechner (65,%). Sie gebrauchen ihren Computer selektiv nur jeder Fünfte (20%) nutzt den Rechner am Tag 4 Stunden und mehr, während ein Viertel (24,4%) maximal eine Stunde am Computer verbringt 38,% schalten den Rechner nach der Beendigung der Anwendungen auch direkt ab. Otto-Normal-User nutzen die meisten Computer-Anwendungen tendenziell unterdurchschnittlich wichtigste Primärfunktion ist die tägliche E-Mail-Abfrage (85,1%). Weitere nennenswerte Computeraktivitäten sind das Verfassen und Drucken von Texten. Entertainment-Optionen werden weit unterdurchschnittlich wahrgenommen.

     

    Weniger ist … weniger – die Technophoben (11%)

     

    „Ich bin froh, dass mein Computer gut läuft. Wenn es ein  Problem gibt, schalte ich ihn einfach aus.“ (Hans , Rentner, Mitte 60,  Münster)**

     

    Der Idealtypus der Technophoben ist Hausfrau, Mitte 50, lebt in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen und fährt einen Opel. Der Technophobe nutzt den PC zusammen mit anderen Familienmitgliedern, um mal einen Text zu schreiben oder eine E-Mail zu versenden.

     

    Bild: Creative Commons Share Alike 2.5,
    User Crux

     

     

     

     

    Der PC ist nicht integraler Bestandteil des Lebens, sondern eher ein Arbeitsgerät. Entertainment-Funktionen werden nicht genutzt und der Computer läuft nur, wenn er gerade verwendet wird. „Hauptsache mein Computer funktioniert. Das ‚Wie’ ist mir egal“ ist das Credo der Technophoben. Sie sind nicht nur mit Abstand die älteste Nutzergruppe und verfügen gleichzeitig über den größten Frauenanteil, sie sind auch das sozioökonomisch schwächste Segment. Fast jeder Vierte ist bereits in Pension (22,4%), jeder Sechste ist Hausfrau oder Hausmann (17,6%) und weitere 9,4% sind arbeitslos. Knapp zwei Drittel (65,4%) leben dörflich oder kleinstädtisch.

     

    Computernutzung der Technophoben

     

    „Vor 3 Jahren hat mir ein Bekannter seinen alten Rechner  überlassen. Damit komme ich prima aus.“ (Brigitte, Arbeiterin, Anfang 50,  Kleinstadt in Norddeutschland)**

     

    Technophobe nutzen den Computer vergleichsweise am geringsten nur 18,2% verbringen am Tag 4 Stunden und mehr vor dem Rechner, während ein Viertel (23,5%) maximal eine Stunde Zeit in den Computer investiert. Auffällig ist die Tatsache, dass 42,4% der Technophoben nach Beendigung der Anwendungen unmittelbar den Rechner wieder abschalten. 70% der Technophoben nutzen einen stationären Computer. 68,8% behaupten von sich, nur über relativ eingeschränkte Computerkenntnisse zu verfügen. Technophobe nutzen vergleichsweise veraltete Rechner-Technologien nur 21,2% verfügen über ein aktuelles Modell, während mehr als die Hälfte (53,6%) einen Computer benutzt, der älter als 3 Jahre ist.

     

    An der Grenze zur Selbstüberschätzung – die Hobby-User

     

    „Auch wenn man nicht alles nutzen kann – es ist einfach gut, viele  Möglichkeiten zu haben“ (Jochen, Facharbeiter, Mitte 40, Kleinstadt in  Baden-Württemberg)**

     

    Der typische Hobby-User ist ein 45-jähriger Mann mit einer PC-Ecke oder einem Arbeitszimmer, der in seinem Selbstbild gute PC-Kenntnisse hat und diese gerne mit anderen teilt. Der Hobby-User liebt seinen PC, liest Fachzeitschriften, hat etliche Tools auf seinem Computer installiert, die ihm sinnvoll erscheinen, die er aber eigentlich gar nicht nutzt.

     

    Bild: Public Domain

     

    Der Hobby-User hört Musik oder schaut Filme über den PC, mit Web-2.0-Anwendungen hat er aber nichts am Hut. Er kauft seine PCs gerne beim Discounter, erwartet aber Höchstleistung und ist sehr markenbewusst. Er ist tendenziell ein Opelfahrer, könnte aber auch Mazda, Škoda oder Toyota fahren. Hobby-User sind mit 81,1% die größte Gruppe an Berufstätigen und entstammen weitgehend der pragmatischen Mittelschicht sowie der pflichtbewussten unteren Mittelschicht. Familienstand, Bildung und Einkommen sind in diesem Segment durchschnittlich ausgeprägt. Hobby-User sind ambitioniert und existenziell zugleich. Wie kaum eine andere Gruppe versuchen sie Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen (73,7%), ohne dabei ehrgeizige Pläne und Lebensziele aufgeben zu wollen (56,6%).

     

    Computernutzung der Hobby-User

     

    „Es muss natürlich nicht das neueste Modell sein. Aber schön  ist es schon.“ (Rainer, Landwirt, Mitte 50, Kleinstadt in  Schleswig-Holstein)**

     

    Hobby-User tendieren zum stationären Rechner und halten sich für technisch versiert. 96,4% stufen sich selbstbewusst als Experten oder Fortgeschrittene hinsichtlich ihrer Computerkenntnisse ein, obwohl sie ihren Rechner allenfalls durchschnittlich zu beherrschen scheinen. Lediglich jeder Zweite (56,4%) meint den Prozessortyp seines Rechners zu kennen, was im Vergleich zu allen anderen Befragten ein eher durchschnittlicher Wert ist. Hobby-User schöpfen die Möglichkeiten ihres Computers nur bedingt aus. Vorrangig wird täglich im Internet gesurft (92,1%) sowie E-Mails abgewickelt (92,1%). Ansonsten überwiegt der mediale Konsum 73,6% hören (mind. mehrmals wöchentlich) Musik am Rechner und jeder Dritte schaut Filme bzw. Videos an (34,2% mind. mehrmals wöchentlich).

     

    Leben in der schönen digitalen Welt – die Ästheten (9,3%)

     

    „Auf einem Screen ist Platz für die ganze Welt.“ (Lara,  Anfang 30, Angestellte, Hamburg)**

     

    Der Idealtypus des Ästheten lebt in einem Altbau in einer deutschen Millionenstadt und arbeitet in einem kreativen Umfeld. Wahrscheinlich ist er Single oder lebt in einem urbanen Paarhaushalt. Er verdient überdurchschnittlich und gibt überdurchschnittlich viel Geld für Nahrung und Konsum aus.

     

    Bild: Getty Images / Lifesize

     

    Der Ästhet ist höchst markenaffin und richtet seine Wohnung mit Bedacht ein. Er kennt sich sehr gut mit der Handhabung von elektronischen Geräten aus und bedient diese intuitiv. Wie ein technisches Gerät arbeitet, weiß er allerdings nicht und will es auch nicht wissen. Ästheten fahren verschiedenste Automarken, aber überdurchschnittlich oft Minis und Smarts. Der Altersschwerpunkt der Ästheten liegt bei den 20- bis 30-jährigen Computernutzern die Geschlechter sind in diesem Segment ungefähr gleich verteilt. Obwohl sie noch vergleichsweise jung sind, stellen sie aus ökonomischer Sicht das zweitstärkste Segment dar. Knapp jeder Vierte hat Abitur und rund weitere 25% verfügen über ein abgeschlossenes Studium oder eine Promotion.

     

    Computernutzung der Ästheten

     

    „Notebooks sind für mich Lifestyle. Ich möchte von überall  auf meine Musik und Filmbibliothek zugreifen können, egal, ob ich im  Schlafzimmer, im Wohnzimmer oder unterwegs bin.“ (Stefan, Freiberufler, Ende 20,  München)**

     

      Ästheten haben ein besonders inniges Verhältnis zu ihrem Computer (32,9% halten ihren Rechner für nahezu unverzichtbar in ihrem Leben und 67,2% sagen: „Ich liebe meinen Computer"). 57,2% zählen ihren Computer zu den drei Dingen, die sie auf eine einsame Insel mitnehmen würden. Ästheten sind ausgesprochene Multimedia-User und nutzen Audio- , Video- und Web-Anwendungen weit überdurchschnittlich: Neben dem täglichen Surfen (93,6%) hören 74,3% mehrmals pro Woche Musik mit dem Computer, 38,5% schauen Filme, 20% betreiben Videoschnitt, 43,5% chatten/skypen und 40,7% vergnügen sich mit Computerspielen. Ästheten sind gleichsam den Netzwerkern community-affin und nutzen vorzugsweise Entertainment-Angebote wie Musik und Video im Internet.

     

    Spaß an Hightech – die Profianwender (8,8%)

     

    „Ich wollte immer schon wissen, wie die Dinge funktionieren,  mit denen ich es zu tun habe.“ (Jörg, Angestellter, Mitte 30, Bremen)**

     

    Der Idealtypus des Profianwenders ist männlich, 30 Jahre alt und hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Er hat schon immer eine Vorliebe für Technik gehabt und arbeitet als Ingenieur oder Facharbeiter in einem Technikunternehmen oder studiert ein technisches Fach.

     

    Bild: Getty Images / Image Source

     

    Der Profianwender ist derjenige, den seine Freunde fragen, wenn sie ein Problem mit ihrem Computer haben. Marken sind ihm weniger wichtig, er würde eher seinen Computer tunen als sein Auto. Die Profianwender unter den Computernutzern sind vor allem Männer zwischen 25 und 35 Jahren. Sie leben hauptsächlich in mittelgroßen Städten und besitzen neben den Performern das höchste Bildungsniveau (27,7% haben ein abgeschlossenes Studium). Da die meisten Profianwender kinderlos sind und alleine oder zu zweit leben, verfügen sie über ein überdurchschnittliches freies Einkommen und sehen ihrer Zukunft auch vergleichsweise gelassen entgegen (68,9% sind optimistisch).

     

    Computernutzung der Profianwender

     

    „Ich baue meine Rechner selbst, dann habe ich genau das, was  ich brauche“ (Holger, Anfang 40, Angestellter, Stuttgart)**

     

    Profianwender holen das meiste aus ihrem Rechner raus und erweisen sich als die wahren Spezialisten. Neben Programmieren und Bloggen, wird der Computer als (Medien)Schaltzentrale genutzt: 53,2% schließen den Rechner an ihre Hi-Fi-Anlage an und 46,9% nutzen ihn, um Haushaltsgeräte digital zu steuern. Profianwender nutzen überdurchschnittlich häufig stationäre Rechner als Hauptgerät (58,8%). Fast jeder Zweite bezeichnet sich als Experten (46,8%) – weitere 44,3% sehen sich wenigstens als Fortgeschrittene. 51,4% der Profianwender nutzen nahezu täglich ihren Rechner vier Stunden und mehr. Betriebstechnisch laufen die Computer auf Hochtouren: 17,7% schalten ihn gar nicht ab (Höchstwert) und weitere 29,1% nur über Nacht. Sie nutzen ihre Computer immer und überall. 60% während dem Fernsehen, 53,3% im Bett, 41,7% im Hotel, 40% im Urlaub, 38,3% am Frühstückstisch, 36,7% in der Küche und 21,7% nutzen sogar die Zeit auf der Toilette für digitale Anwendungen.

     

     

    Here we are now, entertain us – die Multimedialisten (8,7%)

     

    „Onlinespiele machen das Internet zu einem gigantischen Abenteuerspielplatz  mit unzähligen Mitspielern.“ (Keith, Schüler, Herne)**

     

    Der Idealtypus des Multimedialisten hat vor allem eines: relativ viel Zeit. Er ist Schüler, Student oder Arbeit suchend und nutzt seinen PC als Medienzentrale. Er lebt in einer WG oder noch bei seinen Eltern und hortet einen regelrechten Datenschatz: Musik, Filme, Spiele und vertreibt sich sehr gerne die Zeit im Netz mit Chats und sozialen Netzwerken.

     

    Bild: Public Domain

     

    Der Multimedialist kennt sich sehr gut mit Populärkultur aus und konsumiert insgesamt überdurchschnittlich viele Medien. Knapp die Hälfte der Multimedialisten ist unter 30 Jahre alt das Segment ist insgesamt unisex. Die Multimedialisten rekrutieren sich vor allem aus den sozial schwächeren Milieus und verfügen über ein unterdurchschnittliches Bildungs- und Einkommensniveau. Gleichwohl gibt es in diesem Segment auch Gutverdiener, die mehrere Tausend Euro in ihre IT-Ausstattung investieren. Die Multimedialisten sind ähnlich den Hobby-Usern relativ stark konsum- und reizorientiert (40,4% suchen Abenteuer und Nervenkitzel). Multimedialisten sind ausgesprochene Eskapisten und versuchen konsequent, den Alltagssorgen zu entfliehen (80,2%).

     

    Die Computernutzung der Multimedialisten

     

    „Natürlich kann man heute auf jedem Rechner spielen. Aber  man will ja auch nicht mit jedem Auto fahren.“ (Mario, Student, Mitte 20,  Berlin)**

     

    54,4% der Multimedialisten nutzen den Computer länger als vier Stunden pro Tag. Selektivnutzer, die ihren PC nur kurz für ganz bestimmte Anwendungen starten und ihn hinterher wieder ausschalten, sind in diesem Segment so gut wie nicht vorhanden folglich schalten 39% ihren Rechner nur über Nacht ab. Die Lieblingsseiten der Multimedialisten sind SchülerVZ, YouTube und MyVideo. Multimedialisten nutzen den Rechner vorzugsweise als Entertainment-Plattform. 70,3% spielen mind. mehrmals wöchentlich Computerspiele, 41,8% hören Musik und 39,3% konsumieren Videos/Filme, weitere 44,1% kommunizieren via Skype oder Chat.

     

    Digitales Nomadentum an der Spitze der Karriereleiter – die Performer

     

    „Ich brauche keine High-End-Geräte. Aber Technologie sollte  state of the art sein.“ (Nils, Freiberufler, Mitte 40, Hamburg)**

     

    Der Idealtypus des Performers hat sich im Management etabliert. Er lebt entweder noch mit seinem Partner in einem gehobenen Viertel einer Großstadt oder ist mit seiner Familie ins Umland gezogen. Er ist extrem leistungsorientiert und erwartet viel von sich und seinen Mitmenschen.

     

    Bild: Getty Images / beyond fotomedia

     

    Der Performer verfügt über relativ viel Geld, aber wenig Zeit. Er fährt gerne große Limousinen und passt am besten in einen Mercedes oder einen BMW. Er ist technisch gut ausgestattet und nutzt IT und Kommunikationsmittel sehr stark. Performer sind schwerpunktmäßig Männer zwischen 35 und 55 Jahren. 40% rekrutieren sich aus dem gehobenen Management oder sind selbstständig. Ein weiteres Drittel ist in Anstellung. Entsprechend verfügen die Performer über das höchste Bildungs- und Einkommensniveau. Sie sind beziehungs- und familienorientiert jeder Zweite ist verheiratet. Sie sind stark erfolgsbezogen und 85,1% sehen ihre wirtschaftliche Situation optimistisch. Neben VW, BMW und Audi fahren Performer auch gerne Mercedes und Porsche.

     

    Computernutzung der Performer

     

    „Ich organisiere inzwischen auch mein gesamtes Privatleben  am Computer. Das macht ihn aber nicht zum Mittelpunkt meines Lebens.“  (Alexandra, leitende Angestellte, Mitte 30, Berlin)**

     

    Performer nutzen den Computer mehrheitlich mobil (57,3% arbeiten hauptsächlich mit einem Notebook). 71% profitieren von ihrer Erfahrung im professionellen Alltag und stufen sich selbst entsprechend als Experten oder Fortgeschrittene ein. Die Performer führen das Ranking der Nutzungsintensität mit 55,3% Intensivnutzer (über vier Stunden täglich) an gleichwohl sind in dieser Gruppe die Grenzen zwischen privater und beruflicher Nutzung fließend. Knapp zwei Drittel (64%) haben ihren Rechner halb- oder ganztägig in Betrieb. Performer haben einen rationalen Zugang zum PC: Sie wickeln Finanzgeschäfte ab, verwalten ihr Handy oder Smartphone, sichern ihre Daten, nutzen Lern- und Wissensprogramme, verfassen Texte, erstellen Präsentationen, drucken Dokumente und verwalten ihr mobiles Navigationsgerät am Rechner mehrmals wöchentlich.

     

     

    Über die Studie

     

    Knapp 1.200 Personen aus ganz Deutschland im Alter von 16 70 Jahren wurden für diese repräsentative Onlinebefragung im Juli und August 2009 vom Marktforschungsinstitut CN St. Gallen untersucht. Anhand der gesammelten Daten wurden acht unterschiedliche Nutzungsprofile identifiziert. Im zweiten Schritt wurden Vertreter der verschiedenen Nutzertypen detailliert am Telefon befragt, um ihre Vorlieben und Lebenslagen besser kennen zu lernen. Herausgekommen ist eine einmalige Übersicht über die aktuelle Ausstattung mit IT- und Unterhaltungselektronik, Nutzungsart- und Nutzungsdauer von Computern und Notebooks sowie ein Einblick in die Bedürfnisse von Computernutzern in Deutschland. Die Befragung ist repräsentativ für Internetuser in Deutschland.

     

    Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im  Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen,  um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen  über Intel finden Sie unter www.intel.de/pressroom und http://blogs.intel.com.

     

    * Intel, Core und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA  oder anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der  jeweiligen Inhaber.


    ** Die persönlichen Daten wurden anonymisiert. Die Aussagen der beispielhaft  angeführten Personen wurden im Rahmen der Telefonbefragung 1:1 so geäußert, wie  in diesem Dokument angegeben. Die Personen, die in diesem Zusammenhang in diesem  Dokument genannt werden, sind aber fiktiv.

    Sunnyvale/Santa Clara, Calif., Feldkirchen, 12. November 2009 – Intel und Advanced Micro Devices (AMD) gaben heute die Beilegung aller noch offenen Wettbewerbsklagen und Patentstreitigkeiten zwischen den beiden Unternehmen bekannt. Die Vereinbarung enthält auch ein auf fünf Jahre befristetes gegenseitiges Lizenzabkommen. Darüber hinaus wird Intel AMD 1,25 Milliarden US-Dollar zahlen, während AMD ungekehrt alle laufenden Kartellbeschwerden und Gerichtsverfahren, die in den USA und Japan anhängig sind, beendet.

     

    In einer gemeinsamen Erklärung halten beide Unternehmen fest: „In der Vergangenheit ist die Beziehung zwischen Intel und AMD mit einigen Schwierigkeiten behaftet gewesen. Diese Einigung beendet die zwischen den Firmen stehenden Rechtsstreitigkeiten. Von nun an können beide Unternehmen ihre gesamte Energie in die Entwicklung innovativer Produkte investieren.“

     

    Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter www.intel.de/pressroom und blogs.intel.com.

     

    AMD (NYSE: AMD) ist ein kundenorientiertes, innovatives und leistungsstarkes Unternehmen, das seinen Kunden perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösungen anbietet. Damit unterstützt AMD führende Unternehmen in den Bereichen Computer-, Wireless- und Unterhaltungselektronik dabei, ihren Kunden leistungsstarke und energieeffiziente Lösungen bereitzustellen.

     

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