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  • Höhere Integration und 45nm Fertigungsprozess sorgen für reduzierten Stromverbrauch, gesteigerte Leistung und kleinere Formfaktoren
  • Um 20 Prozent reduzierter Stromverbrauch im Vergleich zur Vorgängergeneration verlängert die Akkulaufzeit bei Netbooks
  • Mehr als 80 OEM-Hersteller werden Netbooks auf Basis der Atom Prozessoren der nächsten Generation anbieten, darunter Acer, ASUS, Dell, Fujitsu, Lenovo, MSI, Samsung und Toshiba
  • Verfügbar ab 4. Januar 2010

 

Feldkirchen, 21. Dezember 2009 – Intel hat heute neue Atom Prozessoren mit integrierter Grafik vorgestellt, die Leistungssteigerungen und kleinere, energieeffizientere Designs bei einer neuen Generation von Netbooks und Entry-Level Desktop PCs ermöglichen. Die neueste Intel Atom Plattform für Netbooks besteht aus dem Intel® Atom™ Prozessor N450 und dem neuen Low-Power Intel® NM10 Express-Chipsatz. Für Entry-Level Desktop PCs sind der Intel® Atom™ D410 und der Dual-Core Intel® Atom™ D510 Prozessor konzipiert, die beide ebenfalls mit dem Intel® Express-Chipsatz NM10 kombiniert sind. Führende OEM-Partner werden in den nächsten Wochen Systeme mit den neuen Atom Prozessoren und dem zugehörigen Chipsatz in den Handel bringen.

 

Der Intel® Atom™ Prozessor der nächsten Generation wurde für kleine Geräte und in Hinblick auf geringen Stromverbrauch entwickelt und bleibt der kleinste Chip bei Intel, der im Intel® 45nm Hi-k Metal Gate Fertigungsprozess produziert wird. Durch die höhere Integration und das 45nm Fertigungsverfahren wurde das gesamte Design inklusive Chipsatz verkleinert. Positive Folgen sind geringere, kompaktere Formfaktoren, reduzierte Kosten für die OEM-Partner sowie eine gesteigerte Leistung.

 

Verbesserte Prozessor- und Grafikleistung
Eine der wichtigsten Funktionen der neuen Plattform und Premiere bei den x-86 Chips, ist die Integration von Speichercontroller und Grafik in die CPU. Das bedeutet zwei (CPU und Chipsatz) anstatt wie bislang drei Chips (CPU, Chipsatz, Speicher Controller Hub), einen niedrigeren TDP Wert (Thermal Design Power) sowie eine erhebliche Reduzierung von Kosten, Flächenbedarf und Stromverbrauch. Im Vergleich zur vorherigen Atom Plattform zeichnet sich die neue Generation durch einen durchschnittlich um 20 Prozent reduzierten Stromverbrauch und eine geringere Fläche der Chips aus. Dies ermöglicht kleinere und kompaktere System-Designs sowie eine längere Akkulaufzeit. Durch die Integration ist die gesamte Fläche der Plattform (Footprint) um etwa 60 Prozent verkleinert. Für Entry-Level Desktops reduziert sich die Fläche im Vergleich zur vorherigen Generation um fast 70 Prozent, der TDP sinkt um nahezu 50 Prozent.

 

Über die Plattform
Der Intel® Atom™ N450 Prozessor für Netbooks verfügt über einen Kern mit 512 KByte L2 Cache und einer TDP von 7 Watt für das Gesamtpaket inklusive Chipsatz. Der Intel® Atom™ D410 Prozessor für Entry-Level Desktop PCs verfügt über einen Kern mit 512 KByte L2 Cache und einer TDP von 12 Watt für das Gesamtpaket inklusive Chipsatz. Der Intel® Atom™ D510 Prozessor für Entry-Level Desktop PCs ist ein Dual-Core Prozessor mit 1 MByte L2 Cache und einer TDP von 15 Watt für das Gesamtpaket inklusive Chipsatz. Alle neuen Chips verfügen über eine Taktfrequenz von 1,66 GHz. Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit werden im Januar 2010 veröffentlicht.

 

Breite Unterstützung in der Industrie
Intel rechnet weiterhin mit einer breiten Unterstützung der Atom Plattform durch die Industrie, zumal die Netbooks auch während des laufenden, durch die Wirtschaftskrise geprägten Jahres, großen Absatz fanden. Dies liegt an ihrem günstigen Preis, ihren Funktionalitäten sowie der geringen Größe (Displays von 7 bis 10,2 Zoll). Zudem geht Intel von einer hohen Nachfrage im Handel aus, insbesondere nach Entry-Level Desktop PCs mit verschiedenen Formfaktoren und geringem Preis, darunter sehr kleine Designs mit Gehäusen von weniger als 1 Liter Volumen, Geräte ohne Lüfter und günstige All-in-One Designs.

 

Seit Intel im Juni 2008 die ersten Atom Prozessoren für Netbooks und Entry-Level Desktop PCs vorgestellt hat, ist der Markt rasant gewachsen. Inzwischen hat das Unternehmen mehr als 40 Millionen Atom Chips weltweit an alle namhaften OEM-Partner ausgeliefert. Im selben Zeitraum wurden mehr Netbooks verkauft als das iPhone von Apple oder die Nintendo-Spielekonsole Wii*. Den Marktforschern von ABI Research zufolge wird die Auslieferung von Atom Prozessoren für alle Segmente bis zum Jahr 2011 auf über 100 Millionen Stück wachsen1.

 

Intel hat bislang mehr als 80 Hersteller für die neue Atom Plattform gewonnen, darunter führende OEMs wie Acer, ASUS, Dell, Fujitsu, Lenovo, MSI, Samsung und Toshiba. Ein Großteil der Systeme wird mit dem neuen Betriebssystem Windows 7* (Starter oder Home Basic) ausgeliefert werden. Darüber hinaus werden einige OEM-Partner MoblinTM Linux v2 für Kunden anbieten, die eine anpassbare und differenzierende Benutzeroberfläche wünschen.

 

Auch die Anzahl der Netbooks, die durch Telekommunikationsunternehmen wie etwa Orange, T-Mobile oder Vodafone ausgeliefert werden, wächst rasant. Intel hat in enger Zusammenarbeit mit den Mobilfunkbetreibern und Modem-Herstellern die 3G-Funktionen von Netbooks in etablierten und aufstrebenden Märkten verbessert. Aktuell bieten etwa ein Dutzend Service-Provider Netbooks in verschiedenen Märkten an.

 

„Die neue Intel Atom Plattform bietet Vodafone eine perfekte Basis, um unseren Kunden in Europa ein noch breiteres Portfolio an Lösungen für das Mobile Computing wie auch drahtlose Breitband-Services anzubieten und unterstützt somit unser weiteres Wachstum im Markt für mobile Datenkommunikation“, so Stephan Horten, Senior Business Development Manager Partnerships, Enterprise Marketing Industry & New Business, Vodafone D2 GmbH.

 

Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter www.intel.de/pressroom und blogs.intel.com.

 

 

© 2009 Intel Corporation. Alle Rechte vorbehalten.


* Intel, Intel Atom und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.


1 http://www.abiresearch.com/research/1002995-Mobile+Devices+Annual+Market+Overview

 

Auf einen Blick:

  • Intel Braunschweig maßgeblich beteiligt an Design des Forschungsprozessors mit hoher Leistung, vielen Kommunikationsfunktionen und niedrigem Energieverbrauch
  • Der Prozessor integriert 48 Intel® Architektur Rechenkerne - die bislang größte Anzahl auf einem Chip
  • Prozessoren könnten dadurch genügend Rechenleistung erhalten, um PCs die Interaktion mit Menschen zu ermöglichen

 

Feldkirchen, den 2. Dezember 2009 – Forscher von Intel in Braunschweig, Bangalore (Indien) und Hillsboro (USA) haben erstmals den Prototypen eines Intel-Prozessors mit 48 Kernen enthüllt. Der Single-Chip Cloud Computer ist der jüngste Meilenstein des Tera Scale Computing Forschungsprogramms von Intel. Der Chip integriert zehn bis zwanzig mal mehr Prozessoreinheiten als die aktuellen Intel® Core™ Prozessoren. Fernziel ist es, hundert oder mehr Prozessorkerne auf einem Chip zu komprimieren. Künftige Computer könnten dadurch völlig neue Software-Anwendungen und Mensch-Maschine-Schnittstellen ermöglichen. Intel plant, Industrie und Hochschulen im nächsten Jahr mit 100 oder mehr dieser neuen Chips für die Entwicklung neuer Software-Anwendungen und Programmiermodelle auszustatten.

 

Während Intel im Jahr 2010 Prozessoren mit sechs und acht Kernen auf breiter Basis in den Markt einführen wird, umfasst der „Single-Chip Cloud Computer“ 48 voll programmierbare Intel® Architektur Rechenkerne – mehr als je zuvor auf einem einzigen Siliziumchip integriert waren. Der Chip verfügt zudem über ein sehr schnelles Netzwerk, das den Datenaustausch zwischen den Rechenkernen ermöglicht sowie neue Powermanagement-Technologien für eine extrem hohe Energieeffizienz. Die 48 Kerne benötigen nur 25 Watt im Idle-Zustand oder 125 Watt bei maximaler Leistung - das ist vergleichbar mit dem Verbrauch aktueller Intel® Prozessoren oder der Leistungsaufnahme von zwei Standard-Haushalts-Glühbirnen.

 

Deutsche Entwickler mit Schlüsselfunktion
Ingenieure des Intel Standorts Braunschweig - Bestandteil der Intel Labs Europe - entwickelten den Prozessorkern, die spezielle Hardware, mit der die Kerne mit reduzierter Latenz kommunizieren und einen schlanken, energieeffizienten Speicher-Controller, der für viele Prozessorkerne optimiert ist. Intel Braunschweig war zudem für die Validierung des gesamten Chips zuständig. Dafür kam die in Braunschweig entwickelte Technologie für die Emulation von Mikroprozessoren zum Einsatz, damit das weltweite Team die Software- und Hardware-Konzepte testen konnte, bevor der Chip tatsächlich gebaut wurde. Dies verringerte die Design-Zeit etwa um die Hälfte und beschleunigte die Software-Entwicklung. Details über die Architektur des Chips und Schaltungen werden in einem Vortrag auf der International Solid State Circuits Conference in San Francisco/USA im Februar veröffentlicht.

 

Intel arbeitet daran, die Erkenntnisse aus der Planung und Entwicklung des Prototypen in die Mainstream-Chips der Zukunft einzubringen. Künftige Notebooks könnten mit dieser Rechenleistung die Fähigkeit erlangen, Objekte und Bewegungen real und mit hoher Genauigkeit in der gleichen Weise wahrnehmen zu können wie das menschliche Auge. So ist es zum Beispiel vorstellbar, beim Online-Shopping die 3D-Kamera und das Display eines künftigen Notebooks als „Spiegel“ zu nutzen. So könnte man virtuell Kleidung anprobieren.

 

Mit dieser Art von Interaktion wären keine Tastaturen, Fernbedienungen oder Joysticks für Spiele mehr notwendig. Einige Forscher glauben, dass Computer sogar in der Lage sein werden, Gehirnströme zu lesen. Damit würde das Denken an eine Aufgabe, etwa das Diktieren von Wörtern, ausreichen, damit der Computer agiert.

 

Prototyp funktioniert nach Cloud Computing Prinzip
Die Intel Labs haben diesen Testchip auf den Namen „Single-Chip Cloud Computer“ getauft. Er gleicht der Organisation von Rechenzentren, die eine „Wolke“ von Computer-Ressourcen über das Internet aufbauen, um Dienstleistungen wie Online-Banking oder Social Networking für Millionen von Nutzern bereitzustellen.

 

Cloud Rechenzentren umfassen bis zu Tausende von Computern, die durch ein physikalisch verkabeltes Netzwerk verbunden sind, immense Rechenleistung liefern und riesige Datenmengen verarbeiten. Intels neuer Testchip verwendet einen ähnlichen Ansatz; alle Computer und Netzwerke sind auf einem einzigen Intel 45nm, High-k Metal-Gate Chip integriert, der etwa die Größe einer Briefmarke aufweist. Das reduziert drastisch die Menge der physikalischen Rechner, die für den Aufbau eines Cloud-Rechenzentrums notwendig sind.

 

„Mit einem solchen Chip wird ein künftiges Cloud-Rechenzentrum um ein Vielfaches energieeffizienter arbeiten als heutige Rechenzentren sowie erheblich Platz und Energiekosten sparen“, so Justin Rattner, Chef der Intel Labs und Chief Technology Officer bei Intel. „Ich gehe davon aus, dass diese fortschrittlichen Konzepte im Laufe der Zeit ihren Weg in die Mainstream-Geräte finden. In ähnlicher Weise sind zuvor fortschrittliche Automobil-Technologien wie elektronische Motorsteuerung, Airbags und ABS schließlich in alle Autos eingezogen."

 

Kerne ermöglichen effizienten Datentransfer
Der „Single-Chip Cloud Computer“ bietet ein High-Speed-Netzwerk zwischen den Kernen für den effizienten Austausch von Informationen und Daten. Diese Technik verbessert die Kommunikationsleistung und die Energieeffizienz für Rechenzentren enorm, da sich Datenpakete nur Millimeter auf einem Chip bewegen statt Dutzende Meter zu einem anderen Computer System zurückzulegen. Software ist in der Lage, in wenigen Mikrosekunden Informationen direkt zwischen den kooperierenden Kernen auszutauschen. Dadurch ist kein Zugriff auf einen langsameren Systemspeicher außerhalb des Chips mehr notwendig. Anwendungen können auch dynamisch genau verwalten, welche Kerne sie für eine bestimmte Aufgabe zu einem bestimmten Zeitpunkt verwenden und ihnen entsprechend den Anforderungen den Leistungs- und Energiebedarf zuweisen.

 

Ähnliche Aufgaben lassen sich auf den nächst gelegenen Kernen ausführen. So ist es sogar möglich, Ergebnisse wie auf einem Montageband direkt von einem Kern zum nächsten weiterzuleiten, um die Gesamtleistung zu maximieren. Darüber hinaus wird diese Software-Kontrolle um die Verwaltung von Spannung und Taktrate erweitert. Die Kerne lassen sich ein- und ausschalten oder ändern ihr Leistungsniveau, indem sie sich kontinuierlich an die niedrigste notwendige Energiestufe anpassen.

 

Neue Software-Herausforderungen
Die Programmierung für Prozessoren mit mehreren Kernen ist eine bedeutende Herausforderung für die gesamte Industrie. Der Prototyp ermöglicht effiziente Ansätze der parallelen Programmierung auf dem Chip, die bislang in der Software von Cloud-Rechenzentren verwendet werden. Forscher von Intel, HP und Yahoo haben im Rahmen ihrer Zusammenarbeit bei Open Cirrus bereits Cloud-Anwendungen auf den 48 IA-Core Chip portiert. Sie nutzten dazu Hadoop, ein Java-Software-Framework, das datenintensive, verteilte Anwendungen unterstützt.

 

Die ETH Zürich ist eine der europäischen Hochschulen, die den Testchip von Intel erhalten, um neue Software-Anwendungen und Programmiermodelle für künftige Vielkern-Prozessoren zu entwickeln. „Wir freuen uns sehr über den Single-Chip Cloud Computer von Intel“, sagte Professor Timothy Roscoe von der Computer Science Department Systems Group der ETH Zürich. „Im Barrelfish-Projekt konzipieren wir Betriebssystem-Architekturen für künftige Multi- und Many-Core Systeme. Der Intel Chip ist mit seinem Speicher- und Datentransfer-System ein ideales Tool zum Testen und Validieren unserer Ideen.“

 

Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter www.intel.de/pressroom und http://blogs.intel.com

 

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