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  • Die Universität Wien und die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck sind neue Mitglieder der von Intel ins Leben gerufenen weltweiten MARC-Initiative (Many-Core Applications Research Community)
  • MARC zielt darauf ab, die Entwicklung von paralleler Software der nächsten Generation zu beschleunigen
  • Mitglieder der MARC-Initiative können den 48-Kern-Prozessor Single-chip Cloud Computer (SCC) von Intel für Forschungszwecke nutzen
  • Die europäischen MARC-Mitglieder werden von Intel Braunschweig aus betreut

 

Wien/Feldkirchen, 23. November 2010 – Mit der Universität Wien und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck stellt Intel heute die beiden ersten österreichischen Mitglieder der MARC-Initiative (Many-Core Applications Research Community) vor. Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten innerhalb von MARC daran, Anwendungen und Software der nächsten Generation für Mehrkernprozessoren zu entwickeln.  Die Universität Wien nutzt den 48-Kern-Forschungsprozessor Single-chip Cloud Computer (SCC) von Intel, um die Entwicklung kollektiver Kommunikation voranzutreiben. Die Universität Innsbruck arbeitet daran, die besonderen Eigenschaften des SCC hinsichtlich neuer Parameter wie dem Energieverbrauch zu analysieren.

 

Die Intel SCC Forschungsprojekte der Universität Wien

An der Universität Wien beschäftigt sich das Institut für Scientific Computing mit mit dem Intel SCC. Unter der Leitung von Professor Jesper Larsson Träff und Professor Siefried Benker arbeitet das Institut an zwei unterschiedlichen Programmieraspekten des Intel SCC. Der erste betrifft die Entwicklung von hocheffizienten Kommunikationsschnittstellen und deren detaillierte Anpassung auf Eigenheiten des SCC. Insbesondere werden hier verschiedene Verfahren der so genannten kollektiven Kommunikation (”Broadcast”) entwickelt, die die spezifischen Eigenschaften des Kommunikationsnetzwerkes nutzen. Zweitens wird, innerhalb des EU Projektes PEPPHER (Performance Portability and Programmability for Heterogeneous Many-core Architectures), die Modellierung des SCC in Bezug auf effiziente sowie automatisierte Anwendungsportierung untersucht. Dies geschieht unter besonderer Berücksichtigung der heterogenen Eigenschaften des SCC, die aus den unterschiedlichen Taktungsbereichen des Chips resultieren. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie unter www.peppher.eu und http://www.par.univie.ac.at/~traff/

 

Mehrkernforschung an der Universität Innsbruck mit dem Intel SCC

Die Universität Innsbruck nutzt den Intel SCC am Institute for Computer Science innerhalb der Forschungsgruppe für Verteilte und Parallele Systeme. Die Forschungsgruppe wird von Professor Thomas Fahringer geleitet und arbeitet daran, die besonderen Eigenschaften und neue Architektur des SCC hinsichtlich neuer Parameter wie dem Energieverbrauch zu analysieren. Das Projektziel ist es, neben der Analyse solcher Eigenschaften, eine Schnittstelle zu entwickeln, welche die Ausführung paralleler Programme auf dem SCC ermöglicht und diese in Hinblick auf die Zielarchitektur anpasst. Dadurch kann parallele Software in Zukunft sehr einfach und automatisiert für bestimmte Anforderungen oder bestimmte Hardware optimiert werden. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie unter http://www.dps.uibk.ac.at/en/projects/

 

Die MARC-Initiative von Intel

Im September dieses Jahres gründete Intel die MARC-Initiative. Zu MARC gehören Forschungseinrichtungen, die den Forschungsprozessor Single-chip Cloud Computer (SCC) nutzen können. Der Chip vereint 48 voll programmierbare Intel® Architektur Rechenkerne, mehr als je zuvor auf einem einzigen Siliziumchip integriert waren. Der SCC wurde Ende vergangenen Jahres vorgestellt und seine Entwicklung maßgeblich von Intel Braunschweig in Deutschland geleitet. Ziel der MARC-Initiative ist es, die Entwicklung von Anwendungen und Software der nächsten Generation für Mehrkernprozessoren (paralleles Programmieren) zu beschleunigen. Denn anders als bei Vierkern Prozessoren stellt sich beim Programmieren von Many Core Software die Herausforderung, unterschiedliche, parallel ausgeführte Anwendungen auf die richtige Anzahl der Kerne zu verteilen. Gleichzeitig müssen die Standard-Anforderungen wie Speicher, I/O-Schnittstellen und effizienter Datentransfer gewährleistet sein. Die künftigen Programme werden den Umgang und Nutzen mit Computern im Berufs- und Privatleben erheblich verändern. Zu MARC gehören weltweit mehr als  80 Forschungseinrichtungen mit über 100  Projekten. Rund die Hälfte der aktuellen Mitglieder sind europäische Institutionen, 15 davon befinden sich im deutschsprachigen Raum (Österreich, Deutschland, Schweiz). Alle europäischen MARC-Mitglieder werden von Intel in Braunschweig betreut. Intel Braunschweig ist mit mehr als 120 Ingenieuren eines der größten Chipentwicklungszentren von Intel in Europa und Mitglied der Intel Labs Europe.

 

Über die Intel Labs Europe

Die Intel Forschungsaktivitäten in Europa bestehen aus einem Netzwerk von Forschungszentren, Produkt-Laboratorien und Innovationslabors und arbeitet in einem für Innovationen offenen Umfeld eng mit Hochschulen und der Industrie zusammen. Als zentrales Instrument zur Koordinierung der Aktivitäten in diesem vielfältigen und umfangreichen Netzwerk sowie zur optimierten Abstimmung zwischen der Intel-Zentrale und den europäischen F & E-Aktivitäten fungieren die Anfang 2009 gegründeten Intel Labs Europe. Derzeit bestehen die Intel Labs Europe aus 22 Forschungszentren mit mehr als 1000 Experten.

 

Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen in der  Halbleiterinnovation, entwickelt und produziert die grundlegende Technik für die  Computerprodukte unserer Welt. Weitere Informationen über Intel finden Sie im Newsroom und auf dem Intel-Blog.

 

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