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  • Intel Labs eröffnet zweites Intel Science and Technology Center mit Fokus auf Secure Computing an der University of California, Berkeley.
  • Mehr als 35 Forschungsprojekte rund um Visual Computing, Sicherheit und Authentifizierung, Anwendererfahrung, Cloud Computing und weiterer Bereiche werden auf dem jährlichen Forschungstag präsentiert.
  • Intel Labs veröffentlicht zwei neue Open Source Software-Pakete: ein Distributed Scene Graph-Paket, das die maximale Anzahl von Teilnehmern in virtuelle Welten um mehr als das 20-fache erhöht und  ein weiterentwickeltes Raytracing-Paket, das Rendering von fotorealistischen Bildern auf Intel-basierenden Systemen um 100 Prozent beschleunigt.
  • Weitere Informationen, Bild- und Videomaterial http://newsroom.intel.com/docs/DOC-2122  und www.intel.com/newsroom/research.

 

FELDKIRCHEN/SAN FRANCISCO, 7. Juni 2011 – Intel Labs öffnet heute erneut seine Türen für Journalisten, Kunden und für Partner aus Universitäten und aus der Forschung: Auf dem Research@Intel Day stellt Justin Rattner, Intel Corporation Chief Technology Officer, mehr als 35 aktuelle Forschungsprojekte vor, die die Zukunft der Technik maßgeblich verändern werden. Viele dieser Projekte sind das Ergebnis gemeinsamer Forschungen unterschiedlicher Intel-Geschäftsbereiche und deren Partner aus der akademischen Welt und der Industrie. Darüber hinaus kündigt Justin Rattner die Eröffnung des zweiten Intel Science Technology Centers an.

 

Fokus Sicherheit: Intel Science Technology Center an der University of California, Berkeley

In dem ISTC an der University of California bündelt Intel Forschungsarbeiten zum Thema Sicherheit. Darüber hinaus sind weitere namhafte Universitäten an den Entwicklungen des Intel Science Technology Center beteiligt wie beispielsweise die Carnegie Mellon Universität, Drexel Universität, Duke Universität sowie die University of Illinois, Urbana-Champaign. Insgesamt wird Intel in das Center in Berkeley 15 Millionen Dollar investieren. Um generell die Forschungsaktivitäten an Universitäten zu eröhen und um Innovationen zu beschleunigen wird Intel innerhalb der nächsten 5 Jahre 100 Millionen in das ISTC Programm investieren. Nach dem im Januar 2011 eröffneten ISTC für Visual Computing ist das ISTC in Berkeley das zweite Technologiezentrum dieser Art.

 

„Die Forschungsleiter von Intel und der Universität Berkeley leiten ein Team talentierter Forscher aus dem ganzen Land, die sich größten Herausforderungen im Bereich Computer-Sicherheit stellen", sagt Rattner. „Die multidisziplinäre Gemeinschaft aus Forschern von Intel, Fakultäten und Doktoranden wird bedeutende Meilensteine in einem der anspruchsvollsten Bereiche der Computer-Technologie setzen."

 

Das ISTC für Secure Computing wird sich in den nächsten fünf Jahren auf die Erforschung unterschiedlicher Bereiche fokussieren. Dazu zählen ein verbesserter Schutz von PCs vor Schadsoftware und mehr Sicherheit für mobile Geräte. Bei beiden steht die Datensicherheit für Anwender, beim Download von Daten als auch bei der Nutzung von Drittanbietersoftware im Vordergrund. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist der Schutz persönlicher Daten, die bei verschiedensten Internetdiensten durch die Anmeldung hinterlegt wurden. Sind diese einmal im Umlauf, ist der Einfluss des Anwenders auf seine Daten gering bis gar nicht vorhanden. Das neue ISTC wird daran arbeiten , Anwendern wieder mehr Kontrolle über ihre Daten zu geben sowie deren Schutz zu ermöglichen.

 

Ein Blick auf die Technik von morgen

Die Forschungsprojekte auf dem Research@Intel Day umfassen vielfältige Bereiche – angefangen bei Visual Computing über Sicherheit und Authentifizierung bis hin zu Anwendererfahrung und Cloud Computing. Alle Projekte sind das Ergebnis aktueller Forschungsarbeiten von Intel und seinen Industrie- und Universtitäts-Partnern. Zum Beispiel:

  • “Unleashing the Potential of Intel® Processor Graphics”: Das Projekt zeigt, wie durch die Nutzung der Intel Prozessor Grafik für kryptographische Operationen Sicherheitsmaßnahmen viel schneller und effizienter mit Plattformen auf Basis der zweiten Generation der Intel® Core Prozessoren umgesetzt werden können.
  • "Authentification of the Future" demonstriert wie Identitätsdiebstahl durch den Einsatz eines vertrauenswürdigen Clients mit verbesserten Authentifizierungs- und Anwesenheitstechniken verhindert werden kann.
  • "Magic Mirror" ermöglicht einen Blick auf eine neue Art des virtuellen Einkaufens: Ein realistischer Avatar des Käufers ist in der neuesten Mode gekleidet. Die Demo zeigt einen 3D-Avatar, der Bewegungen in Echtzeit erfasst und dessen Körpermaße über Gesten verändert werden können.
  • "Automatic Classroom Collaboration" erlaubt Schülern mithilfe des Intel-basierten Classmate PCs automatisch eine Lerngruppe zu bilden. Über Näherungstechnologie findet ein Schüler Classmate PCs in der Nähe und kann so automatisch eine Gruppe mit Schülern bilden .
  • "Wireless Energy Sensing Technology" (WEST) ist ein einfach zu verwendendes Gerät für die Steckdose, das auf Basis von elektrischen Lastmustern erkennt, ob und welche Geräte im Haushalt  ein- oder ausgeschaltet sind. Mit einer einfachen Anwendung lässt sich dann auf Berichte zum Stromverbrauch zugreifen, um den Energieverbrauch zu optimieren.
  • Die "Many-Core Application Research"-Community präsentiert, wie mehr als 80 Institutionen weltweit an zukünftiger Software forschen, die den Forschungsprozessor Single-chip Cloud Computer (SCC) nutzen. Der Chip vereint 48 voll programmierbare Intel® Architektur Rechenkerne, mehr als je zuvor auf einem einzigen Siliziumchip integriert waren.

 

Ausführlichere Beschreibungen dieser und weiterer Projekte finden Sie unter http://newsroom.intel.com/docs/DOC-2122.

 

Intel Software-Ankündigungen

Eines der Ziele der Intel Labs ist es die Zusammenarbeit zwischen der Industrie und akademischen Institutionen zu fördern. Das neueste Forschungsprojekt der Intel Labs im Bereich Software ist ein Quellcode für die Distributed Scene Graph 3D-Internet-Technologie. Dieser Code ist Bestandteil eines laufenden Projektes, der den OpenSim Open-Source-Simulator für virtuelle Welten erweitert. Dieser erlaubt Entwicklern, virtuelle Bereiche aufzubauen, in denen bis zu 1000 Personen online arbeiten oder spielen können. Bisher war dies nur mit weniger als 100 Personen möglich – dies entspricht einer Steigerung um das 20-fache. Virtuelle Umgebungen finden sich in zahlreichen Anwendungen, angefangen bei Unterhaltung über Bildung bis hin zu sozialen Netzwerken. Intel zeigte wie durch diese Technik ein "Multi-Player-Game" ermöglicht wird, mit dem Ersthelfer anhand von unterschiedlichen Katastrophenszenarien für den Ernstfall trainieren.

 

Diesen Monat wird Intel Labs zudem einen Offline-Raytracing-Code als Open Source für Forscher und Entwickler bereitstellen. Raytracing ist eine Computertechnik, die fotorealistische Bilder erzeugt. Hierzu werden imaginäre Lichtstrahlen verfolgt, um festzustellen, wo und wie jeder Teil eines Objektes beleuchtet wird. Der verbesserte Raytracing-Code ist für professionelle Anwendungen konzipiert. Das bereits zu einem früheren Zeitpunkt vorgestellte spielebasierte Real-Time-Raytracing-Projekt wurde unabhängig entwickelt. Der Code für professionelle Anwendungen soll in kommerzieller Software für Automobildesign, zur Erstellung von Filmen oder der Visualisierung architektonischer Bauten zum Einsatz kommen.

 

Intel (NASDAQ: INTC) das weltweit führende Unternehmen in der Halbleiterinnovation, entwickelt und produziert die grundlegende Technik für die Computerprodukte unserer Welt. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter http://www.intel.de/newsroom und http://blogs.intel.com.

 

Intel, Core und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA oder anderen Ländern.

* Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

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