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Superrechner sind heute ein unersetzbares Hilfsmittel in fast allen Forschungsgebieten. Die bisherigen Konzepte lassen sich allerdings nicht unbegrenzt skalieren, ohne dass Aufwand und Kosten unverhältnismäßig steigen. In dem mit acht Millionen Euro von der Europäischen Kommission geförderten Projekt DEEP (Dynamical ExaScale Entry Platform), das im Dezember startet, soll eine neue Plattform für Superrechner der nächsten Generation entstehen, die signifikante Verbesserungen in der Energieeffizienz und der nutzbaren Leistung liefert.

 

 

Damit Europas Forschung auch in Zukunft auf die notwendigen Ressourcen im High Performance Computing (HPC) zugreifen kann, peilt das Forschungszentrum Jülich zusammen mit den Firmen Intel, ParTec und 12 weiteren europäischen Partnern aus 8 Ländern mit DEEP den Eintritt in die Exascale-Ära (1018 Operationen pro Sekunde) bis zum Jahr 2020 an. Um einen wirtschaftlichen Exascale-Rechner zu ermöglichen, werden die DEEP‑Forscher die Vernetzung verschiedener Hardware-Komponenten optimieren und wichtige Software Anwendungen portieren, z. B. aus der Klimaforschung, der Medizin und der Entwicklung effizienter Flugzeugtriebwerke. Das Forschungszentrum Jülich, Intel und ParTec arbeiten seit 2010 in einer engen Kooperation, dem ExaCluster Laboratory in Jülich, an der Entwicklung neuartiger Systemarchitekturen und Softwarewerkzeuge für Cluster-Rechner. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Skalierbarkeit von Systemen und Software bis hin zur Exascale-Klasse, und der Sicherstellung der Zuverlässigkeit dieser Systeme. Das DEEP Projekt wurde federführend vom ExaCluster Laboratory initiiert.

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