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Intels neuer CEO Brian Krzanich stellt neue, energieeffiziente Intel® Quark Prozessoren vor und zeigt kommende LTE-Produkte sowie erste 14nm Prozessoren

 

 

  • Intel Produkte sollen künftig alle Computing-Marktsegmente abdecken. Einen besonderen Schwerpunkt setzt das Unternehmen auf ultramobile Geräte wie Tablets, Smartphones oder Wearables.
  • Die neuen Intel® Quark Prozessoren mit sehr niedrigem Stromverbrauch eignen sich vor allem für kleine Formfaktoren in industriellen Anwendungen oder Wearables
  • Das neue Intel® XMM 7160 Modem stellt eine der kleinsten und energiesparendsten Multimode/Multiband-Lösungen für das weltweite LTE Roaming dar. Die nächste Generation des Modems soll bereits 2014 folgen.
  • CEO Brian Krzanich zeigt „Broadwell“-System, das Intel im 14nm Prozess fertigt und noch 2013 in Serie produzieren wird. Mit dem 14nm-Verfahren baut Intel seine Spitzenposition in der Halbleiterfertigungs-Technologie weiter aus.

 

INTEL DEVELOPER FORUM, San Francisco/Feldkirchen, 10.09.2013 – Der neue Intel CEO Brian Krzanich stellte in seiner Eröffnungsrede auf dem Intel Developer Forum (IDF) den derzeitigen rasanten Wandel aller Computing-Segmente – angefangen bei Rechenzentren bis hin zu ultramobilen Geräten wie Tablets, Smartphones oder Wearables –  in den Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang legte Krzanich Intels Vision dar. So wird Intel unter anderem das Innovationstempo bei den ultramobilen Geräten etwa mit einer neuen Lower Power Produktfamilie stark beschleunigen. „Die Industrie verändert sich in einem noch nie dagewesenen Tempo, die Innovationszyklen sind kürzer denn je. Intel kann hier seine Stärken voll ausspielen. Wir sind in der Herstellung technologisch führend und verfügen über die entsprechenden Architektur-Werkzeuge, um den Stromverbrauch künftig noch weiter zu senken“, sagte Krzanich. „Unser Ziel ist es, in allen Bereichen des Computings eine führende Rolle einzunehmen.“

 

Brian Krzanich und Intel Präsidentin Renee James eröffneten das IDF mit einer gemeinsamen Keynote und traten dabei zum ersten Mal in ihren neuen Rollen auf. Renee James beschrieb in ihrer Präsentation ein neues Zeitalter, in dem jedes Gerät und jedes Objekt über einen Chip Rechenleistung liefert. Die integrierten Computing-Lösungen müssten daher kleiner, schneller und vielseitiger sein sowie in größeren Stückzahlen produziert werden. „Die Halbleiter-Technologie wird auch künftig dabei helfen, die weltweit dringendsten Probleme anzugehen und mit spannenden Möglichkeiten die Art und Weise verändern, wie wir unser Leben leben, unsere Städte organisieren und für unsere Gesundheit sorgen“, so James. „Intel hat bislang bei jedem Übergang in eine neue Technologieära eine zentrale Rolle gespielt und wird hier auch künftig eine Vorreiterrolle einnehmen.“

 

Zunehmende Fortschritte bei ultramobilen Geräten

Noch in dieser Woche wird Intels erstes 22nm System-on-a-Chip (SoC) für mobile Geräte mit dem Codenamen „Bay Trail“ vorgestellt werden. „Bay Trail" basiert auf der leistungsstarken und energieeffizienten Silvermont-Mikroarchitektur und bildet die Grundlage für eine Reihe innovativer Android*- und Windows*-Geräte, insbesondere Tablets und 2 in 1 Geräte.

Intel CEO Brian Krzanich sieht den Bereich der ultramobilen Geräte als dynamisches Marktsegment. Dazu zählt Intel vor allem Smartphones, Tablets, 2 in 1 Tablets, die sich mit entsprechenden Tastaturen wie ein PC bedienen lassen, sowie Geräte jenseits des traditionellen Notebooks. „Smartphones und Tablets markieren noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die nächste Computing-Welle entwickelt sich gerade erst. Wearable Computer, hochentwickelte Sensoren und Roboter sind lediglich die Vorboten künftiger Anwendungen."

Krzanich stellte anschließend die neuen Intel® Quark Prozessoren vor. Ein weiteres Beispiel dafür, wie es Intel dank seiner Expertise in den Bereichen Chip-Architektur und Herstellungsprozess gelingt, den Stromverbrauch noch weiter zu senken. Die neuen Lower Power Produkte zielen auf das wachsende Segment des Internets der Dinge im industriellen Umfeld sowie Wearable Computer ab. Sie eignen sich perfekt für Anwendungen, bei denen ein niedriger Stromverbrauch und eine geringe Größe wichtiger sind als extrem hohe Leistung.

Intel wird erste Formfaktor-Referenz-Boards auf Basis der Intel Quark Prozessoren im vierten Quartal dieses Jahres an seine Partner ausliefern. Diese können damit die Entwicklung maßgeschneiderter, optimierter Lösungen für Industrie-, Energie- und Logistik-Anwendungen beschleunigen.

Da sich die nächste Computing-Ära stark auf individuelle Lösungen konzentriert, werden Wearables künftig eine Brutstätte für Innovationen sein. Als Beispiel zeigte Krzanich erste Konzepte von Referenzmodellen eines Armbands. Intel prüfe derzeit zusammen mit Partnern die Möglichkeiten, die dieses Marktsegment biete, sagte er.

 

Neue LTE-Lösung für eine schnelle drahtlose 4G-Kommunikation

Für eine schnelle 4G-Kommunikation liefert das Unternehmen mit dem Intel® XMM™ 7160 Modem eine der kleinsten und energiesparendsten Multimode/Multiband-Lösungen für das weltweite LTE Roaming aus. Laut Krzanich bietet der neue LTE-Chip eine überzeugende Alternative für Multimode/Multiband-4G-Konnektivität, mit der Intel eine große Hürde für weitere Fortschritte auf dem Smartphone-Markt beseitige.

Das neue Management-Team von Intel treibt die Entwicklung von LTE-Produkten weiter voran. Die nächste Generation, das Intel® XMM™ 7260 Modem, wird schon 2014 auf den Markt kommen und bereits Funktionen für den erweiterten Standard LTE-Advanced liefern – etwa die Möglichkeit, die Leistung von Anbietern zu bündeln. Dank dieser Funktion kann das Intel XMM 7260 Modem die Datenrate verdoppeln, wie Krzanich während seiner Keynote erfolgreich zeigte.

Zudem präsentierte er eine Smartphone-Plattform mit der Intel XMM 7160 LTE Lösung und des künftigen Intel® Atom™ SoC (Codename „Merrifield“) für Smartphones und Tablets, der 2014 auf den Markt kommt. „Merrifield“ basiert auf der Silvermont-Mikroarchitektur und liefert im Vergleich zur aktuellen Generation von Intel mehr Leistung bei verbesserter Energieeffizienz.

 

Intel weltweit führend in der Fertigungstechnologie

Krzanich stellte auf dem IDF zudem ein „Broadwell“-System vor, das Intel im 14nm Prozess fertigen und ab Ende 2013 in Serie produzieren wird. Die ersten Produkte auf Basis von „Broadwell" liefern höhere Leistung und längere Akkulaufzeiten für 2 in 1, UltrabookTM und lüfterlose Geräte sowie verschiedene PC-Formfaktoren. Krzanich bestätigte, dass Intel auch die künftigen Intel Atom Prozessoren und andere Produkte auf Basis der kommenden „Airmont“-Architektur mit dem hochmodernen 14nm-Verfahren produzieren wird. Erste Produkte werden voraussichtlich ab Anfang 2014 auf den Markt kommen.

Intel produziert als einziges Unternehmen 3D Tri-Gate Transistoren im 22nm-Herstellungsverfahren und ist damit anderen Unternehmen im Bereich Transistor-Technologie ca. drei Jahre voraus. Dank des künftigen 14nm Herstellungsverfahrens wird das Unternehmen diese Führung weiter ausbauen. Verbesserte 3D Tri-Gate Transistoren ermöglichen eine höhere Leistung und Energieeffizienz für das gesamte Computing-Spektrum, von ultramobilen Geräten bis hin zum Server.

 

Neugestaltung der Infrastruktur von Rechenzentren

Die Datacenter-Sparte von Intel erzielt pro Jahr mehr als zehn Milliarden US-Dollar Umsatz. Die Lösungen helfen Unternehmen, die steigende Nachfrage nach Cloud-Services sowie die Verwaltung von großen Datenmengen zu erfüllen, die durch Milliarden von Nutzern und verbundenen Geräten weltweit erzeugt werden. Intels Ziel ist es, die Architektur von Rechenzentren neu zu gestalten und eine gemeinsame, durch Software definierte Grundlage für Rechenzentren und Cloud-Service-Anbieter zu schaffen, die Server-, Netzwerk-, Speicher- und Sicherheitslösungen umfasst.

Dazu bringt Intel heute seine neuesten Intel® Xeon® Prozessoren für Rechenzentren auf den Markt. Bereits vergangene Woche stellte Intel ein Portfolio von Produkten und Technologien für Rechenzentren vor. Dazu gehört die zweite Generation der 64-Bit Intel® Atom™ C2000er-Prozessoren - SoC-Designs für Microserver und Cold Storage-Plattformen (Codename „Avoton“) sowie für Netzwerke im Einstiegsbereich (Codename „Rangeley“).

 

Mit Computertechnik die Herausforderungen der Welt lösen

Intel Präsidentin Renee James zeigte in ihrer Keynote wie Computing-Theorien schnell Realität werden können. Bestes Beispiel dafür seien Smart Cities und eine maßgeschneiderte Gesundheitsversorgung. Bis zum Jahr 2050 würden rund 70 Prozent der Weltbevölkerung voraussichtlich in Mega-Städten leben, sagte James. Entwicklungen in der Halbleitertechnologie werden das Datenmanagement von Maschine-zu-Maschine-Kommunikation in Smart Cities weiter verbessern. Intel arbeitet gemeinsam mit den Städten Dublin und London an einer Referenz-Lösung, welche die städtische Verwaltung revolutionieren könnte und den Bürgern bessere Städte und verbesserte kommunale Dienstleistungen zu geringeren Kosten bringen könnte.

Auch das Gesundheitswesen verändert sich durch die Rechenleistung von Supercomputern mit Intel Prozessoren. In einem gemeinsamen Projekt mit dem Knight Cancer Institute an der Oregon Health and Science University senkt Intel sowohl die Kosten als auch die Zeit, die für die Analyse menschlicher genetischer Profile und das Erstellen multi-dimensionaler DNA-Übersichten benötigt wird.

 

 

Über Intel
Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen in der Halbleiterinnovation, entwickelt und produziert die grundlegende Technik für die Computerprodukte unserer Welt. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter http://www.intel.de/newsroom und http://blogs.intel.com.

 

Intel, Intel Atom, Intel Xeon, Intel XMM, Ultrabook und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA oder anderen Ländern.
*Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

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