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PressKit - Intel auf der IFA 2010

Feldkirchen/Berlin, 3. September 2010 – Mit smart TV wachsen Fernsehen und Internet endgültig zusammen. Energieeffiziente und leistungsstarke Intel System-on-a-Chip (SoC) Lösungen wie der Intel® Atom™ CE 4100 Media Prozessor sind Voraussetzung für die neue Dimension des Fernsehens. Anwender haben neben klassischem Fernsehgenuss in höchster Qualität nun auch Zugriff auf Online-Mediatheken und Zusatzapplikationen wie Widgets, können im Internet browsen und jederzeit Video-on-Demand Angebote abrufen. Darüber hinaus zeigt Intel auf der IFA in einer Technologiedemonstration wie Settop-Boxen, Netbooks und Tablets auf Basis des Intel Atom Prozessors sowie der MeeGo Softwareplattform reibungslos zusammenspielen.

 

 

  • TV und Internet wachsen zusammen – Webinhalte und -anwendungen direkt auf dem Fernseher
  • Intel Studie Future TV zeigt: Nutzer wollen parallel zum TV chatten, kommentieren und kommunizieren
  • Technologiedemonstration: MeeGo Softwareplattform verbindet Endgeräte zu einem intelligenten, benutzerfreundlichen System

 

 

 

 

Gliederung

 

 

 

 

 

 


1 Smart TV mit Intel: Wenn Fernsehen und Internet zusammenwachsen


Die Fernsehwelt hat sich in den letzten Jahren rasant verändert. Wichtige Meilensteine dieser Entwicklung sind Digital-Fernsehen und HD-TV mit erheblich besserer Audio- und Bildqualität, die gestiegene Zahl der verfügbaren TV-Sender sowie digitale Festplatten-/DVD-Rekorder. Zudem wachsen Fernsehen und Internet immer weiter zusammen: Mit dem so genannten smart TV können Menschen direkt von ihrem Fernsehgerät Inhalte aus dem Internet laden und auf Web-Anwendungen zugreifen. Diese Entwicklung verläuft parallel zum Verhalten der Nutzer, wie die Studie „Liquid Time Campaign“ von Intel in Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) zeigt. Demnach sieht rund die Hälfte der Nutzer fern und surft gleichzeitig dazu im Internet.
Weitere Entwicklungen wie der enorme Anstieg der Breitband-Anschlüsse oder die wachsende Nachfrage nach Online-Videos verstärken den Trend zum TV-Internet. „YouTube“ zum Beispiel bekommt zwei Milliarden Abrufe pro Tag. Zudem nutzen immer mehr Menschen Entertainment-Angebote über Smartphones, die im Unterschied zum klassischen TV Internetzugang bieten. Smart TV wird jedoch erst möglich durch leistungsfähige und energieeffiziente Prozessoren wie den Intel® Atom™ Prozessor CE4100, der beispielsweise in Settop-Boxen zum Einsatz kommt. In den Prozessor fließen die Erkenntnisse jahrelanger ethnografischer Forschungen Intels über das TV-Verhalten von Menschen ein. TV soll demnach sozial, interaktiv und personalisiert sein.

Smart TV als „magisches Fenster“ für multimediale Inhalte


_Intel_SmartTV.pngSmart TV ist eine neue Art des Fernsehens. Es ist per se nicht ein einzelnes Produkt, sondern eine Produktkategorie, die verschiedene Geräte wie digitale Fernseher, Blu-ray-Player und Settop-Boxen umfasst. Grundsätzlich lassen sich damit direkt vom TV-Gerät aus Inhalte aus dem Internet laden (z.B. YouTube-Videos) sowie auf Web-Anwendungen zugreifen. Der Fernseher wird zu einer Art „magischem Fenster“, das multimediale Inhalte aus verschiedenen Quellen über eine Schnittstelle kombiniert. Denn die Inhalte und Dienste kommen nicht nur von den TV-Sendern oder aus dem Internet, sie können auch aus dem Radio oder der persönlichen Medienbibliothek des Nutzers stammen. Auf diese Weise fügen sich Live-Sendeinhalte, sei es via Kabel oder Satellit, nahtlos mit digital gespeicherten Filmen, Spielen, Fotos und Musik zusammen.
Alle Inhalte, ob TV-Sender oder Dienste aus dem Internet, sind in einer ausgeklügelten Suchfunktion integriert und lassen sich aus der Suche heraus starten oder aufzeichnen. Die Navigation über Symbole erleichtert das Filtern der Inhalte aus einer großen Menge digitaler Daten. Die Bedienung erfolgt bei smart TV über die klassische Fernbedienung. Darüber hinaus wird auch eine intuitive Art der Bedienung über Sprach- oder Gestensteuerung möglich sein, indem beispielsweise der Film über ein entsprechendes Handzeichen angehalten werden kann.
Mit smart TV-Technologien lassen sich die Inhalte nach persönlichen Vorlieben oder Gewohnheiten strukturieren (Personalisiertes TV). Ähnlich wie beim Online-Kauf eines Buches werden dem Nutzer hier Empfehlungen für TV-Sendungen oder andere Inhalte ausgesprochen, die auf bisherigen Interessen oder auch auf den Sehgewohnheiten der Freunde im sozialen Netz des Benutzers basieren. Denn smart TV bringt eine Vielzahl von sozialen Erfahrungen mit unterschiedlicher Interaktion zusammen (Social TV). Dazu gehören gemeinsame Spiele über das Internet (Connected Gaming), Diskussionen über TV-Shows oder Filme per Chat oder Social Networks, während sie ausgestrahlt werden, das gemeinsame Besprechen von Antworten bei Quiz-Shows oder das Weiterleiten von Video-Clips etc..
Smart TV bietet zudem bei Bedarf Zusatzinformation zu den gezeigten Inhalten, zum Beispiel Informationen über die Schauspieler oder Musik in einem Film sowie die Orte, an denen der Film spielt. Auch während eines Fußballspiels lassen sich Statistiken etwa zu einem Spieler oder andere Details einblenden. Werbung wird über smart TV viel interaktiver und benutzerfreundlicher sein als alles, was wir bislang kennen. So können Nutzer beispielsweise in einem Musikvideo auf das Kleid der Sängerin klicken und dieses per Mausklick kaufen.

Technologie von Intel für das Fernsehen der Zukunft


Fernseh-Geräte werden als Folge der Fortschritte in der Mikroprozessor-Technologie und des Internets immer intelligenter. In der Vergangenheit war es noch nicht möglich, leistungsfähige, energieeffiziente Prozessoren in kleinen Formfaktoren für TV Settop-Boxen und andere Geräte zu fertigen. Jetzt ermöglicht Intel mit seinen Technologien eine neue Dimension des Fernsehens, die das klassische TV-Programm um Internet basierte, interaktive Funktionen ergänzt. Mit speziellen auf Intel Architektur basierenden System-on-a-Chip (SoC) Prozessoren beschleunigt Intel diese Entwicklung.
_Intel Atom CE4100_FrontBack.pngDer aktuelle Intel SoC Prozessor ist der Intel® Atom™ CE4100, der speziell für digitale TV-Geräte, IPTV Settop-Boxen oder Mediaplayer optimiert ist, die eine nahtlose Integration von Broadcast-TV und Internet ermöglichen. Der Intel Atom CE4100 Media Prozessor bringt Prozessorkern, Speicher-Controller und zusätzliche Hardware Dekoder für Video und Audio auf einem einzigen Siliziumchip unter. Mit Funktionen wie der Intel® Precision View Technologie, die als Display-Engine Bilder in HD-Qualität unterstützt, sowie der Intel® Media Play Technologie für nahtloses Audio und Video bietet der Intel Atom CE4100 Media Prozessor großes Multimediavergnügen. Weitere Informationen finden Sie unter www.intelconsumerelectronics.com
Um die Verschmelzung von Internet und TV voranzutreiben, hat Intel zudem ein Software-Framework für die Entwicklung von Internet-Anwendungen im Portfolio. Ziel ist es, kleine Programme zu kreieren, die aktuelle Informationen aus dem Internet wie etwa Börsenkurse, Nachrichten, Videos oder Community-Anwendungen für die Interaktion mit Freunden auf dem TV-Bildschirm platzieren, während die TV-Sendung einfach weiterläuft. Gesteuert werden die Anwendungen über die Fernbedienung, ganz wie man es vom traditionellen TV her kennt. Intel arbeitet gemeinsam mit Industriepartnern daran, das Software-Framework kontinuierlich zu erweitern um den Kunden Dienste wie Filme, Musik oder Spiele anzubieten. 
Darüber hinaus kooperiert Intel mit Adobe Systems, um den Adobe Flash® Player 10 auf den Intel Atom CE 4100 Media Prozessor zu portieren. Damit wird das Abspielen von Bildern und H.264 basierten Flash Videos optimiert, so dass sich erstmals Flash-basierte Inhalte auf einem TV-Gerät darstellen lassen. Adobe* Flash* ist eine wichtige Technologie, mit der Entwickler von Inhalten Video, 3D-Animationen und Rich Grafics verbinden können. 
Auch auf Hardware-Seite arbeitet Intel mit renommierten Partnern zusammen, die Settop-Boxen und smart TV-Geräte auf Basis des Intel Atom CE4100 Media Prozessors auf den Markt bringen, darunter Sony und Logitech. Auch Service-Provider wie Orange oder Telecom Italia gehören zum Partner-Netzwerk. Industrie-Standards sind die Voraussetzung für die Kompatibilität der verschiedenen Geräte. Um dies voranzutreiben, engagiert sich Intel in diversen Standardisierungs-Gremien. Dazu gehören DTG in Großbritannien, HbbTV, DLNA, DVB, CableLabs, 3D@Home, CEA, BDA, Open IPTV Forum, ATIS, UPnP, IGRs (China) und CELF.
Weitere Informationen zum Thema smart TV sind unter http://www.intel.com/inside/smartTV/index.htm zu finden.

 

 


2 Media Angles: Future TV Campaign

 

Smart TV gives birth to the global fireside


Smart TV is set to dramatically change TV viewing behaviour though we’re still all going to get together in front of the screen whatever our location, creating a global fireside. Smart TV  brings people together by providing social networking technologies on screen, satisfying our innate need to communicate, and providing viewers with the tools to chat with their friends and family – where ever they are and in real time.
Independent research published by Intel reveals that gathering TV set remains a much loved pastime, with 74% of people saying this is favoured activity. But our love of chatting about TV is increasingly digital with 42% of 18-24 years olds using instant messenger tools to communicate while more than a third (35%) post comments about TV to social networking sites. It isn’t just young adults though who are electronically cheeping about TV, 20% of all adults are using instant messenger and 16% using social networking. Added to this 22% also want to recommend TV shows to friends. 
Smart TV satisfies this appetite for communication giving birth to the global fireside. That is, people will gather around their TV to watch a favourite programme and communicate with friends and family on the broadcast. It could be an Indian family scattered across three continents tuning into a soap drama or fans of B movies coming together for a group cringe.
However, tech savvy people are already leading the way in this new dimension of TV viewing.  Already 49 % of tech savvies have watched TV programmes on their PC while 33% have used text and 32% used instant messenger to chat about what they are watching. A quarter of tech savvies have used social network sites for the same purpose. 
This reveals an inexorable move towards online usage dovetailing with TV programming. Add to this the 60% of people who want personal recommendations about what they watch and 22 per cent who want to hear about TV programmes from family and friends, it’s clear that the need for smart TV is compelling.
Smart TV fuses together TV programmes, the Internet and digital content via a futuristic interface that allows viewers to watch TV broadcasts and utilise Internet technologies at the same time. So whether you’ve got a friend in New Delhi, an Auntie in Bolivia or renegade Uncle in Iceland you can all get together at the global fireside and electronically chat – while watching the family’s favourite programme.

Shouting at the TV – it’s the future


People’s love affairs with their TV is all set to get a futuristic makeover thanks to smart TV, propelling viewers into science-fiction realms and bringing the future into living rooms around the world.
Voice commands and gesture controls will be defining characteristics of the smart TV era and access to TV content will move towards the ubiquitous. 
A smart TV will respond to a sweep of the hand or a voice command – making remote controls redundant – while viewers will be able to deftly switch between the Internet and TV programming just as easily. This is just as well given that a hefty 37% of people often spend time searching for the remote control. 
Tech savvy people are excitedly looking forward to voice prompted commands with 49% saying yes and 38% choosing physical gesture. That said, 37% of non-techies are keen on voice command TV and a further 26% plump for gesture control.
But its early days. When smart TV begins to accelerate and people begin to see first-hand the figures will surely climb given that 25% of people said they often spend time searching for the remote control. 
The fact that Internet access is fused with TV programming, and via a very slick and futuristic  interface, is also creating ripples of excitement. Over a third of people, that is 36 %, would like to be able to access TV and video content no matter where they are, on different devices.  Among the tech knowledgable population this climbs to 46%. 
Smart TV will help deliver these wishes by fusing together Internet video content and TV programming.  In short, viewers can surf between Internet content and TV programming – just by shouting at the TV.

A thousand and one choices give way to Channel You


The bewildering array of TV programmes that often confuses viewers is about to be swept away and replaced by TV that is as unique as your fingerprint.  
Smart TV does exactly what its name implies – helps you make smart choices about the programmes you like to watch. Smart TV will make choices for you based on your viewing habits. 
You can also create personal viewing libraries, based on favoured programming content, the Internet and your own favourite personal preferences such as their own digital content. 
This wave of TV innovation will be eagerly embraced by many.  Sixty per cent of survey respondents said they would welcome TV that tailored their programme and film viewing to reflect personal preferences. 
It seems to be a much desired service given that 46% of people found the mass of TV channels and programming overwhelming.  
By using ‘recommendation engine’ type software and applications, Smart TV automatically serves content of special interest when individuals turn their TV on. These recommendations are based on past viewing habits and other popular themes within their social networks. 
Given that 86% of people say their viewing comes from the same handful of channels despite having lots of channels available smart TV is set to come into its own.
But there’s also more. The fusion of Internet and TV programming means the 67 per cent of people who want to find and watch TV programmes that are no longer on the air, will be able to realise their desires.

TV goes undercover and exposes facts, fiction and fashion


It may be smart but TV viewers are about to get even smarter in their use of TV.  The interactivity that is central to TV will take viewers along many interesting routes and byways.  
A significant 33% are keen to have a service where, with a single click, they get information about the places, products or people featured on TV show they’re watching.  18% want to take it a step further and ‘click and buy’ products they see featured in a show.  This increases 25% for the ability to ‘click and buy’ music they’ve just heard on TV (maybe an on an advert or TV theme tune).  29% of survey respondents said the ability to access information online through smart TV was important. 
On the surface these may appear to be random stats but taken together they reflect the potential for ‘deep dive’ information and interactivity that Smart TV will unleash.  It’s about following interests, unearthing facts and discovering more that ties into existing interests. For example, 86% of people use TV to tune into films, 71% for news, 60% for documentaries and 44% for sport.
This type of programming is clearly popular. Smart TV takes advantage of this popularity and these programmes are set to incorporate additional information. If you’re watching a documentary about a fashion designer, for example, you’ll be able to point at some the haute couture on display and find out more about it, such as materials, when designed and prices. 
Similarly documentaries are set to feature similar interactive buttons  so you can dig further into information that interests you whether it’s the molecular structure of quick drying cement, the reproduction cycle of the Serengeti dung beetle of how the latest theory on the movement of solar winds.

Smart TV takes the confused out of tech babble


The demand for smart TV is rapidly gaining ground as tech savvy people harness their knowledge, apply it to TV viewing and embrace the idea of having TV, an Internet connection and access to personal digital content all from one smart screen.
Among the tech literate, 49% are already viewing TV from a PC, while 12% use both a computer and a smart phone to view their favourite programmes. 
But even among the tech illiterate 42% are clicking through their computer to watch TV programming while 6% are using both a computer and a smart phone.
However, among those with the tech knowledge 35% have hooked up their TV to a PC while the figure for technophiles is understandably lower, given general confusion about cables, ports and tuning.
The popular reasons for linking laptops to TV screens is to view digital photos, say 62% of respondents and a significant 59% watch TV programmes or films downloaded from the Internet.
These figures point in one simple direction – smart TV is set to have quite an impact among both the tech savvy and the tech confused, because it binds together TV programming, Internet-based content and personal digital libraries on one simply interactive platform.

 

 


3 Intel: Umfangreiche Forschung für Unterhaltungselektronik der Zukunft


Die Welt der Unterhaltungselektronik verändert sich rasant: Fernsehen und Internet wachsen zusammen, 3D-Darstellung wird auf TV-Geräten sowie in Spielen bald zum Standard. Multimedia hält Einzug auf mobilen Geräten und Gesten- sowie Sprachsteuerung bei Computerspielen ist verstärkt im Kommen. Intel unterstützt diese Entwicklung nicht nur mit leistungsfähigen Chips, sondern investiert darüber hinaus verstärkt in die Erforschung künftiger Technologien für Unterhaltungselektronik. Eine wichtige Forschungseinrichtung dafür ist das Intel Visual Computing Institute in Saarbrücken. Dieses Institut kooperiert eng mit den Intel Labs Europe, dem europäischen Forschungs- und Entwicklungs-netzwerk von Intel, das derzeit aus 21 Instituten mit mehr als 900 Mitarbeitern in zehn Ländern besteht. Intel Labs Europe arbeitet in einem für Innovationen offenen Umfeld sehr eng mit Hochschulen und der Industrie zusammen. Intel investiert jährlich mit knapp sechs Milliarden Dollar etwas mehr als 15 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung.

Intel „Interaction and Experience Research“ (IXR)


Intel hat bei der Forschung im Bereich Unterhaltungselektronik auch das sich ständig verändernde Verhalten der Anwender im Blick. Denn der tägliche Umgang mit Technologie wird immer intuitiver und personalisierter. Dank Sensoren, die auf das individuelle Umfeld der Nutzer reagieren, lassen sich technische Geräte entsprechend dynamisch anpassen und intuitiv durch Berührung, Bewegung und Stimme bedienen. An dieser Stelle setzt die neue Intel Forschungsabteilung „Interaction and Experience Research“ (IXR) an.  IXR ist Teil der Intel Labs und soll mit entsprechenden Forschungsergebnissen eine Vorstellung davon liefern, wie wir in Zukunft mit Computern und Technologien umgehen. Mit einem Team aus Sozialwissenschaftlern und Spezialisten, die sich mit Benutzeroberflächen beschäftigen, verknüpft die IXR Sparte soziale Komponenten mit der Erforschung innovativer Technologien, um so eine ganz neue Art der Bedienung technischer Geräte zu entwickeln. Ziel ist es, verstärkt Interaktionen zu ermöglichen sowie die Geräte auf die jeweiligen Inhalte und das Nutzerverhalten individuell anzupassen. Ein zentrales Thema ist hier die Steuerung von Computing-Anwendungen, sprich die Weiterentwicklung von Eingaben per Touchscreen, Geste oder Sprache.

Intel Visual Computing Institute mit Fokus auf 3D-Technologien


Auch das Intel Visual Computing Institute in Saarbrücken beschäftigt sich mit modernen Formen der Computersteuerung. Im Visual Computing Institute kooperiert Intel mit der Universität des Saarlandes, dem Max-Planck-Institut (MPI) für Informatik, dem Max-Planck-Institut für Softwaresysteme und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Bis 2015 wird Intel für das Visual Computing Institute insgesamt rund zwölf Millionen US-Dollar investieren. Das Visual Computing Institute untersucht, wie sich innovative Anwendungen auf Basis lebensechter 3D-Grafik mit Hilfe  der Vielzahl von Rechenkernen moderner Mehrkernprozessoren realisieren lassen. 
_Intel_Video_Vision.pngDazu zählen auch die Teilgebiete 3D-Internet und Mediennetzwerke, Bildverarbeitung, 3D-Scanning sowie das automatische Erkennen von Bewegungen und menschlichem Verhalten. Die Wissenschaftler in Saarbrücken führen grundlegende und angewandte Forschung in den Bereichen realistische, interaktive Computergrafik, Verbreitung und Darstellung von 3D Medieninhalten, Natural User Interface (NUI) und Zusammenarbeit verteilter Teams durch. Die Visual Computing Vision von Intel besteht darin, die reale Welt (z.B. Videos und 3D-Scans) mit virtuellen Modellen (z.B. Computergrafik, virtuelle Welten) zusammenzubringen und daraus Computer-Anwendungen zu entwickeln, die lebensecht aussehen, real agieren und sich ebenso anfühlen.

Spannende Forschungsprojekte am Intel Visual Computing Institute


In Saarbrücken gibt es mehrere Forschungsprojekte, die eng mit Unterhaltungselektronik zusammenhängen und von Intel finanziell und mit Know-how gefördert werden. Diese reichen von 3D HD-TV über IP-Netzwerke sowie Advanced Raytracing für 3D-Grafikdarstellung bis hin zu Gestensteuerung und Tiefenkameras für 3D-Aufnahmen. Hier eine Übersicht der wichtigsten Projekte:
Projekt „Internet Transport and Coding for 3D HD-TV“: HD-TV ist derzeit die Flaggschiff-Technologie in der Unterhaltungselektronik, insbesondere wenn die Übertragung über das Internet erfolgt. Eine weitere Steigerung ist 3D HD-TV. Diese Technologie erfordert nicht nur höheren Rechenaufwand im Vergleich zu HD-TV, sondern auch eine höhere Bandbreite beim Streaming von 3D-Inhalten über das Internet. Ziel dieses Projekts von Intel und Partnern ist die Optimierung des Transportes von 3D-Video-Streams in heterogenen Internet Protocol (IP)-Netzwerken. 
Die Codierung und Übertragung von 3D HD-TV über das Internet soll dabei mit vorhersehbarer Zuverlässigkeit und vorhersagbaren Verzögerungen erfolgen. Die Forscher untersuchen hierzu unter anderem Strategien zum Transport der einzelnen Datenströme mit unterschiedlicher Fehlerschutzkodierung sowie an unterschiedliche Teilnehmergruppen, um sowohl für 2D als auch für 3D HD-TV Konsumenten eine vordefinierte Dienstgüte zu erreichen.
Projekt „Marker-free Performance Capture”: Kinofilme und Videospiele beeindrucken seit Jahren durch immer realistischere 3D-Computeranimationen insbesondere von Personen. Doch deren Produktion ist bisher kompliziert, zeitaufwändig und teuer. Mit diesem Forschungsprojekt könnte sich das ändern, da es die Umsetzung menschlicher Bewegungen in realistische 3D-Modelle vereinfacht. Bislang tragen Schauspieler dazu einen Ganzkörperanzug, der an vielen Stellen des Körpers mit speziellen Markern zur Datenerfassung ausgestattet ist. Kleidung oder aufwändige Kostüme müssen dann später am virtuellen Modell bzw. Avatar hinzugefügt werden. Die so erfassten Bewegungsdaten sind meist noch nicht ausreichend und müssen von Spezialisten aufwändig nachbearbeitet werden.
Wie der Name bereits verrät, werden beim „Marker-free Performance Capture“-Verfahren keine Marker mehr am Körper der Schauspieler benötigt. Stattdessen erfasst ein Set aus acht Kameras die gesamte Person inklusive aller Bewegungsabläufe mit 24 Bildern pro Sekunde. Über einen speziellen Algorithmus erzeugen die Forscher aus diesen Videoströmen 3D-Modelle menschlicher Bewegungen. Für Schauspieler wird so ein viel natürlicheres Arbeiten ermöglicht, da sogar ihre Kostüme mit erfasst werden. Diese Modelle lassen sich zudem animieren, d.h. man kann neue Bewegungsabläufe erzeugen, die die virtuelle Person dann hoch realistisch ausführt. 
Projekt „Advanced Raytracing and Data-Flow Processing for the 3D Internet”: Raytracing (Strahlenverfolgung) wird in der 3D-Computergrafik genutzt, um fließendes Wasser, Nebel oder auch die Lichtbrechung und -beugung etwa bei der Reflektion auf Wasseroberflächen realistisch darzustellen. Der Raytracing-Algorithmus basiert auf der Verfolgung von virtuellen Photonen und simuliert dabei in Echtzeit die Physik der Lichtausbreitung in einem Raum und generiert so automatisch fotorealistische Bilder von 3D-Umgebungen. 
In diesem Projekt geht es um neue Modelle und Raytracing Algorithmen, mit denen sich komplexe, dynamische 3D-Szenen (auch in Kombination mit Videoinhalten) effizient auf einer großen Spannbreite von Geräten darstellen lassen. Die Resultate werden insbesondere für die nächste Generation des Internets wichtig sein, die 3D-Inhalte als integrale Bestandteile des Webs behandeln und in den üblichen Browsern darstellen wird. 
Projekt „Multi Touch Interaction Techniques for Mixed 2D and 3D Graphics Displays”: Hier dreht sich alles um die Benutzerschnittstelle in der 3D-Welt. Da 3D-Objekte auf Stereomonitoren im Raum zu schweben scheinen, ist die Bedienung per Multitouch oder Maus, die sich ja nur in der Bildschirmebene bewegen, schwierig. Auch sollen oft 2D- und 3D-Inhalte gemeinsam dargestellt werden, wenn etwa 3D-Objekte wie Automodelle zusammen mit Textinformationen in einem Browserfenster angezeigt werden. Diese Art der Darstellung ermüdet jedoch den menschlichen Wahrnehmungsapparat schnell. Ziel dieses Projekts ist es daher, möglichst kostengünstige Darstellungsformen zu entwickeln, die eine längere Interaktion mit 3D erlauben, ohne die Sinne des Nutzers zu überfordern.
Dazu arbeiten die Entwickler des Intel Visual Computing Institute am XML3D-Format. Im Gegensatz zu bisherigen Ansätzen setzt diese Browser-Technologie darauf, klassisches HTML um echte 3D-Fähigkeiten zu erweitern. Damit lassen sich komplexe, dreidimensionale Grafiken direkt in Webangebote integrieren, mit denen der Benutzer einfach interagieren kann; sie sollen eines Tages ganz ohne Plug-in wiedergegeben werden können. Für Firmen und Privatanwender ergeben sich damit völlig neue Welten in den Webangeboten von morgen. Eine Testfahrt im selbst definierten Wunschauto, das Shoppen in dreidimensionalen Kaufhäusern oder Abenteuer in 3D-Browserspielen sind nur wenige Beispiele für die Möglichkeiten durch XML3D. 
Durch die Verknüpfung von 2D- und 3D-Elementen kann jedoch nicht nur die Darstellung, sondern auch die gesamte Benutzerführung innerhalb einer Webseite neue Wege gehen. Ein Klick auf ein 3D-Objekt ändert zum Beispiel die daneben zweidimensional eingeblendeten Texte oder wechselt zu neuen Bereichen des Gesamtangebots.
Projekt „Darstellung von Volumendaten“: Dieses Forschungsvorhaben setzt das Projekt „Efficient High-Quality Voxel-Rendering“ fort, bei dem es unter anderem um 3D-Modelle von Computertomografie-Scans etc. ging. Hier werden die Daten einer CT-Sitzung mittels eines mathematischen Verfahrens im Computer zu einem Volumendatensatz (Voxeldaten, ein Voxel entspricht einem dreidimensionalen Pixel) zusammengefügt, aus dem sich Schnittbilder und 3D-Ansichten rekonstruieren lassen. Jeder Raumpunkt hat dabei eine bestimmte Helligkeit und Farbe. Die Herausforderung ist es, dies entsprechend realistisch darzustellen (Rendering = Darstellung von Grafik). Im neuen Projekt entwickeln die Experten mit Hilfe von Intel Programmen und Algorithmen, die auf allen Plattformen (Gamer-PC, Spielkonsole, Notebook, Mobiltelefon) eine überzeugende 3D-Darstellung von Volumendaten inklusive intuitiver Interaktion erlauben.
Projekt „Tiefenkamera“: Gemeinsam mit der Universität Heidelberg zielen die Forscher des Intel Visual Computing Institute darauf, Modelle und Algorithmen für kostengünstige Tiefenkameras für 3D-Bilder zu entwickeln, die für jeden Bildpunkt Tiefeninformationen liefern, das heißt darstellen, wie weit der Bildpunkt von der Kamera entfernt ist. Im Unterschied zu Stereoskopie werden dort Bilder nicht mehr paarweise dargestellt, auch starke Kontraste sind nicht mehr notwendig. Diese Kameras werden bei Marktreife heutigen Modellen bei Weitem überlegen sein.

Weitere CE-Forschungsprojekte


_Intel_SENS.jpgZu weiteren Intel Forschungsprojekten im Umfeld der Unterhaltungselektronik, außerhalb des Visual Computing Institute in Saarbrücken, zählen unter anderem Intel SENS sowie „Video und Vision System“.
Intel SENS soll eine neue Ära des „Social Networking“ einleiten und künftig in Smartphones zum Einsatz kommen. Intel SENS-basierte, mobile Geräte erkennen über zahlreiche Sensoren, welche Bewegungen das Smartphone und damit der Nutzer gerade ausübt und überträgt diese auf den jeweiligen Avatar, unter dem der Nutzer in seinen sozialen Netzwerken registriert ist. So können beispielsweise Kontakte aus Social Media Plattformen nicht nur den starren Avatar seines Kontaktes sehen, sondern auch was er gerade macht.
Das  „Video und Vision System“ stellt mit Hilfe von Projektion und 3D-Kameras Bilder, Videos oder andere Inhalte etwa aus dem Internet auf Oberflächen wie Tischplatten oder Küchentheken dar und erlaubt es, diese interaktiv über Handbewegungen zu bedienen. Auf diese Weise kann das innovative System jede alltägliche Oberfläche in ein interaktives Portal verwandeln.


4 Intel AppUp™ Center und MeeGo: Software für die Intel® Atom™ Plattform

Intel hat bereits vor Jahren erkannt, wie wichtig die enge Verknüpfung von Hardware und Software für den Erfolg seiner Plattformen und Prozessoren ist. Daher gründete das Unternehmen im Jahr 1995 die Intel Software and Services Group (SSG). Die Intel SSG sorgt dafür, dass Software-Anwendungen das Potenzial der Intel Plattformen optimal ausschöpfen. Dazu bietet sie weltweit Tools und Services, Middleware, System-Software sowie technische Expertise und Beratung für den traditionellen PC- und Server-Markt an. Seit geraumer Zeit hat Intel zudem Software-Produkte im Portfolio, um das Potenzial neuer Wachstumsmärkte zu erschließen. Zu den Intel Wachstumsmärkten zählen unter anderem Embedded Systeme, mobile Kleingeräte wie Netbooks oder Smartphones sowie der Bereich Unterhaltungselektronik.
Intel geht davon aus, dass das Internet künftig eine vernetzte Welt von Mobiltelefonen, Autos und dem Zuhause schafft, die den Verbrauchern einfacheren und einheitlichen Zugriff auf ihre Informationen und Anwendungen jeder Art gewährt. Dies erfolgt über Gerätegrenzen hinweg und schließt Anwendungen aus der Unterhaltungselektronik ein. Als Hardware-Basis dient die Intel® Atom™ Plattform. Um die Intel Atom Plattform für Software-Entwickler attraktiv zu gestalten, engagiert sich Intel gemeinsam mit Nokia für das Open Source-Betriebssystem MeeGo, das für eine breite Palette von Geräten konzipiert ist, darunter Netbooks, Tablets, Smartphones, interaktive TV-Geräte oder Unterhaltungs- und Navigationssysteme im Auto. Als Vertriebsmöglichkeit für entsprechende Applikationen hat Intel das Intel AppUp™ Center gegründet.

Intel Atom Plattform als Basis für Software-Entwickler


Zentraler Baustein von Intels Strategie für Unterhaltungselektronik ist der Intel® Atom™ Prozessor. Er zeichnet sich durch PC-ähnliche Leistung bei niedrigem Energieverbrauch, kleine Formfaktoren und direkt auf dem Die integrierte Grafik-, Video- und Speichercontroller aus. Derzeit ist der Intel Atom Prozessor vorrangig in Netbooks eingebaut. In den vergangenen zwei Jahren gingen weltweit mehr als 50 Millionen Intel Atom Prozessor-basierte Netbooks über den Ladentisch. Aber auch Mobile Internet Devices (MIDs), Tablets, Settop-Boxen oder Car Infotainment-Anwendungen arbeiten mit dem Intel Atom Prozessor. So konnte Intel neben BMW und Mercedes erst kürzlich HawTai Automobile als Kunden gewinnen. Die Automobilhersteller integrieren in ihre Serienfahrzeuge zukünftig eine In-Vehicle-Infotainment-Lösung, die auf dem Intel Atom Prozessor und der MeeGo Software basiert. Diese sorgt nicht nur für Navigation und spielt alle Arten von Musik- und Videoformaten ab, sondern verbindet das Auto via UMTS oder WLAN auch mit dem Internet.

Intel® Atom™ Developer Programm


Um die Entwicklung innovativer und leistungsfähiger Applikationen für Intel Atom-basierte Produkte zu beschleunigen, hat Intel das Intel Atom Developer Programm ins Leben gerufen. Die Initiative richtet sich an unabhängige Software-Hersteller und -Entwickler und unterstützt diese, Software-Anwendungen für verschiedene Betriebssysteme und Laufzeitumgebungen zu erstellen. Da die Codebasis über alle Plattformen hinweg identisch ist, werden aufwändige Neuprogrammierungen vermieden. Zudem reduzieren sich die Entwicklungskosten und Produkte lassen sich schneller vermarkten. 
Weitere Informationen zum Intel Atom Developer Programm finden Entwickler unter appdeveloper.intel.com. Mitglieder erhalten Zugang zu Tools, Informationen und Anleitungen, die den Entwicklungsprozess bereits in einem frühen Stadium unterstützen und beschleunigen. Als zusätzlichen Anreiz richtet Intel mit der Intel Atom Developer Challenge einen Wettbewerb für Programmierer in Kategorien wie Spiele, Entertainment, Lifestyle oder Bildung aus. Der Gewinner jeder Kategorie erhält ein Preisgeld in Höhe von 10.000 US-Dollar.

Neue Software-Plattform MeeGo


MeeGo brand logo without TM.jpgEin wichtiges Anliegen von Intel sind Anwendungen, die unabhängig vom Gerätetyp und Betriebssystem funktionieren und auf Netbooks, Tablets, Smartphones oder Settop-Boxen dieselbe Bedienoberfläche besitzen. Daher hat Intel Anfang 2010 sein Open Source-Projekt Moblin mit dem Nokia-Betriebssystem Maemo zur neuen Linux-basierten Software Plattform MeeGo vereint. MeeGo wird von der Linux Foundation als komplettes Open Source Projekt betrieben und ist unter anderem für OEM-Hersteller, Anbieter von Betriebssystemen und Netzbetreiber verfügbar. MeeGo ist für eine breite Palette von Geräten konzipiert. Dazu gehören die nächste Generation von Netbooks, Tablets, Smartphones, Settop-Boxen sowie Unterhaltungs- und Navigationssystemen im Auto. MeeGo unterstützt die Architekturen X86/Intel Atom und ARM; die Übertragung auf andere Hardwareplattformen ist jederzeit möglich.
MeeGo findet bereits breite Unterstützung in der Industrie. Auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung in Berlin werden erste Netbooks und Tablet PCs mit Intel Atom Prozessor und MeeGo vorgestellt. Telecom Italia wird noch dieses Jahr eine Set-Top-Box für smart TV auf Basis von Atom und MeeGo auf den Markt bringen.

Das Intel AppUp Center


Beim Intel AppUp Center handelt es sich um einen Online-Store, der Anwendungen wie Spiele, Entertainment und Social Media Applikationen bietet, die für die Bildschirmgröße eines Netbooks optimiert sind. Entwickler, die sich am Intel Atom Developer Programm beteiligen, können damit die Nutzer von Netbooks direkt erreichen. 
Zum Start des Intel AppUp Centers stehen als Plattformen für Netbooks und Tablet PCs zunächst Windows 7 und Windows XP bereit. Ab 2011 unterstützt das AppUp Center auch die MeeGo Software-Plattform, einschließlich Smartphones und Geräten der Unterhaltungselektronik. Seit August 2010 akzeptiert das AppUp Center auch Adobe AIR-basierte Anwendungen, die vorzugsweise für Netbooks optimiert und angepasst sind. Damit steht neben C/C++ eine weitere Programmierumgebung zur Verfügung, das passende Entwicklerkit ist bereits erhältlich. AIR-Programme mit Flash eignen sich nicht nur für den Webeinsatz, sondern laufen auch außerhalb des Browsers als eigenständige Anwendung, unterstützen Datenbankzugriffe und erlauben komplexe Multimedia-Apps. 
Intel hat das AppUp Center als offene Plattform mit Vertriebsmöglichkeit für Entwickler und Software-Hersteller (ISVs) konzipiert, um eine Basis für sämtliche Intel Atom Prozessor-basierte Anwendungen zu schaffen. Intel validiert und optimiert die Applikationen etwa für bessere Grafik oder höhere Leistung, damit sie das Potenzial des Intel Atom Prozessors voll ausschöpfen und den Anwendern ein besonderes Erlebnis bieten. Zudem kümmert sich das Unternehmen beim AppUp Center um das Marketing für die Programme sowie die Abrechnung. Die Anwendungen selbst stammen von Drittanbietern, die Anteil am Verkaufsumsatz erhalten. Die Partner können ihre Anwendungen unter dem Intel-Brand, aber auch unter ihrer eigenen Marke anbieten. Intel setzt sich dazu im Vorfeld der Veröffentlichung mit den Drittanbietern und auch Telko-Providern zusammen, um das jeweils am besten geeignete Businessmodell mit Preisgestaltung, Abrechnungsmodalitäten etc. zu finden.
Das AppUp Center ist sehr übersichtlich gestaltet und zeichnet sich durch eine schnelle, einfache Navigation aus. Derzeit sind im Intel AppUp Center rund 700 Anwendungen – teilweise gratis, teilweise kostenpflichtig – aus den Kategorien Navigation, Spiele, Bildung, Social Networks, Kommunikation, Audio und Video zu finden. Die Anwendungen lassen sich 24 Stunden am Tag abrufen. Ab 2011 werden im Intel AppUp Center zudem smart TV Anwendungen zu finden sein. Smart TV ist eine neue Art des Fernsehens, die es erlaubt, direkt vom TV-Gerät aus Inhalte aus dem Internet zu laden, wie z.B. YouTube-Videos, sowie auf Web-Anwendungen zuzugreifen. Geplant sind Applikationen mit aktuellen Informationen zu Politik, Kultur, Sport, Finanzen, Wetter, Video on Demand-Angeboten oder Social Gaming. Der Fernseher kombiniert damit multimediale und sonstige Inhalte aus dem Intel AppUp Center sowie anderen Quellen über eine einzige Schnittstelle und hat so das Potenzial, das Fernseherlebnis neu zu definieren.

 

Das Intel AppUp Center ist unter http://www.appup.com/applications/index zu finden.

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