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PressKit - 10 Jahre Intel in Ulm

Presseinformationen

 

 

 


 

Intel Standort Ulm: Software-Entwicklung für Intel Plattformen

 

 

Mai 2011 - Intel eröffnete im Jahr 1974 in München  seine erste Niederlassung auf deutschem Boden. Weitere Standorte befinden sich in Braunschweig und Ulm. Seit Mitte 2009 existiert zudem das Intel® Visual Computing Institut an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Dort erforschen die Experten zukünftige Grafik- und Visual Computing-Technologien. Darüber hinaus gibt es seit Anfang 2010 das ExaCluster Lab in Jülich. Seit der Akquisition von Infineons Mobilfunkgeschäft (Wireless Solutions), die im Januar 2011 abgeschlossen wurde, ist Intel in Deutschland an weiteren Standorten mit dem Hauptsitz Neubiberg/München vertreten. Das neue Mobilfunkgeschäft firmiert als selbstständige Geschäftseinheit unter dem Namen Intel Mobile Communications GmbH (IMC).

 

 

 

In Ulm dreht sich bei Intel seit 2001 alles um Software-Entwicklungswerkzeuge für Intel Plattformen. Die Beschäftigten sind Teil der Intel Software and Services Group und konzipieren wichtige Entwicklungs-Tools für eingebettete Systeme, mobile Geräte, Desktops und Server, die auf Intel-Technologie basieren. Dazu gehören komplette Software Entwicklungsumgebungen, die Compiler, Debugger, Performance Analyse Werkzeuge und viele andere Tools enthalten. Seit kurzem konzentrieren sich die 40 Ingenieure von Intel Ulm verstärkt auf Tools für die shnellere Entwicklung von Apps für Smartphones, Tablets und Netbooks mit MeeGo*1

 

Die Geschichte des Standortes Ulm

 

Die Wurzeln von Intel Ulm liegen in der Firma CAD-UL, einem 1984 als CAD-Dienstleister gegründeten Unternehmen. CAD steht für Computer Aided Design, sprich das Erstellen von Konstruktionsunterlagen mit Hilfe von Software; UL ist das Autokennzeichen von Ulm. Im Jahr 1988 übernahm CAD-UL ein Softwarehaus, das Compiler2 und Debugger3 entwickelte. Der damals dort tätige Peter Horn – heutiger Leiter des Intel Standortes Ulm – wird einer der drei Geschäftsführer von CAD-UL und Leiter der Sparte für das Programmieren von Entwicklungswerkzeugen für Embedded-Systeme4.

 

In den nächsten Jahren wuchs das Unternehmen kontinuierlich von 25 auf etwa 60 Mitarbeiter an; die Mehrzahl derer beschäftigte sich mit Entwicklungs-Tools. 1996 gründete CAD-UL Niederlassungen in den USA sowie in England. 1998 firmierte das Unternehmen zur CAD-UL AG mit Peter Horn als einem der Vorstände um.

 

Im Jahr 2000 folgte dann die erste Begegnung mit Intel. CAD-UL realisierte ein Projekt mit Entwicklungswerkzeugen für den sich damals noch in  der Entwicklung befindenden Intel XScale® Prozessor, welcher später in Handheld Geräten und PDAs (Personal Digital Assistants) zum Einsatz kam.

 

Bei Intel weckte diese Expertise das Interesse an der CAD-UL. Nachdem die CAD-Sparte als Spin-Off in die noch heute existierende CAD-UL Electronic Services GmbH überging, übernahm Intel im Februar 2001 die Entwicklungswerkzeug-Sparte von CAD-UL mit ihren damals 35 Mitarbeitern. Peter Horn wurde Leiter des neuen Intel Standortes Ulm.

 

Intel Ulm
Intel Ulm
Intel Ulm
Intel Ulm
Intel Ulm
Intel Ulm
Intel Ulm

 

 

 

 

Schwerpunkte: Debugger, Mobile Apps und Embedded

 

 

 

Seit 2001 konzipieren die Intel Mitarbeiter in Ulm  Tools zur Software-Entwicklung für Intel Plattformen. Dazu gehören unter anderem Compiler, Debugger und Prozessorsimulatoren. Schwerpunkte dabei sind Debugger-Produkte, Tools für die Entwicklung von Apps für Smartphones, Tablets und Netbooks mit MeeGo und Embedded-Software.

 

Das 2006 in Ulm eingerichtete Debugger Tools Lab entwickelt als weltweit einziger Intel Standort Debugger-Produkte für mobile Geräte, Produkte im Embedded-Markt sowie Desktop- und Server-Systeme, die auf Intel Plattformen basieren. Die hoch spezialisierten Software-Ingenieure in Ulm passen die Debugger für neue Prozessorarchitekturen an und schaffen damit eine wichtige Voraussetzung für die schnelle Portierung von Software auf neue Plattformen. Das Ulmer Team arbeitet dabei eng mit Kollegen in den USA, Kanada, Russland und China zusammen. Debugger-Technologie aus Ulm findet sich beispielsweise in Intel® Parallel Studio (XE) und der Intel® Embedded Software Development Tools Suite.

 

Seit kurzem liegt der Fokus von Intel Ulm auch auf  dem Wachstumsmarkt für mobile Apps. Apps sind kleine Anwendungsprogramme, die Nutzer von Smartphones, Tablets oder Netbooks einfach und schnell über einen Online-Shop auf ihren mobilen Geräten installieren können. Im Intel® AppUpSM Center bietet Intel Programme für diese Geräte, die mit Intel® Atom™ Prozessor und den Betriebssystemen MeeGo oder Windows® arbeiten, zum Download. Anwender finden dort Apps aus Kategorien wie Spiele, Bildung, Social Networks, Kommunikation, Audio und Video. Intel Ulm ist an der Definition der entsprechenden Software-Entwicklungstools für MeeGo federführend beteiligt.

 

Die Software-Ingenieure von Intel Ulm ermöglichen die Entwicklung von Betriebssystemen und tausenden von Software-Anwendungen für eingebettete, Intel basierte Plattformen. Diese kommen in Fahrzeugen, Maschinen, in der Luft- und Raumfahrt, in der Medizintechnik und Unterhaltungselektronik zum Einsatz. In Ulm befindet sich seit 2009 das Intel® Tools Competency Center, von dem aus die Erstellung der Entwicklungstools für eingebettete Systeme, die auf dem Intel® Atom™ Prozessor basieren, koordiniert wird. Diese steigern die Leistung von Betriebssystemen sowie Anwendungen und beschleunigen deren Markteinführung. Die so genannten Software Development Kits bestehen aus JTAG Debugger, Intel C++ Compiler, Intel Performance Libraries und Vtune.

 

 

 

*Intel, Intel XScale, Atom und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

 

1 MeeGo ist eine Linux-basierte Software Plattform, die Anfang 2010 aus der Verschmelzung des Open Source-Projekts Moblin von Intel mit dem Nokia-Betriebssystem Maemo entstand. MeeGo wird von der Linux Foundation als komplettes Open Source Projekt betrieben und ist unter anderem für OEM-Hersteller, Anbieter von Betriebssystemen und Netzbetreiber verfügbar.
MeeGo ist für eine breite Palette von Geräten konzipiert. Dazu gehören die nächste Generation von Smartphones, Netbooks, Tablet PCs, Media Phones, interaktive Fernseher sowie Unterhaltungs- und Navigationssysteme im Auto. MeeGo unterstützt die Architekturen X86/Intel Atom und ARM, die Übertragung auf andere Hardwareplattformen ist jederzeit möglich.

 

2 Ein Compiler (auch Übersetzer oder Kompilierer genannt) ist ein Computerprogramm, das ein in einer Quellsprache geschriebenes Programm – genannt Quellprogramm – in ein semantisch äquivalentes Programm einer Zielsprache (Zielprogramm) umwandelt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Compiler

 

3 Ein Debugger (von engl. bug im Sinne von Programmfehler) ist ein Werkzeug zum Diagnostizieren, Auffinden und Beheben von Fehlern in Computersystemen, dabei vor allem in Programmen, aber auch in der für die Ausführung benötigten Hardware.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Debugger

 

4 Der Ausdruck eingebettetes System (auch engl. embedded system) bezeichnet einen elektronischen Rechner oder auch Computer, der in einen technischen Kontext eingebunden (eingebettet) ist. Dabei hat der Rechner entweder die Aufgabe, das System, in das er eingebettet ist, zu steuern, zu regeln oder zu überwachen. Oder der Rechner ist für eine Form der Daten- bzw. Signalverarbeitung zuständig, beispielsweise Ver-/Entschlüsseln, De-/Codieren oder Filtern.
Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Eingebettetes_System&oldid=64188910

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